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VW Caddy Maxi Tramper Ecofuel im Check

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Mini-Reisemobil  

VW Caddy Maxi Tramper Ecofuel im Check

30.10.2009, 14:46 Uhr | Holger Holzer/mid

VW Caddy Maxi Tramper (Foto: Volkswagen)VW Caddy Maxi Tramper (Foto: Volkswagen) Freiheit und Abenteuer mit Alltagsnutzen vereinen will das Campingmobil VW Caddy Maxi Tramper. Der große Laderaum mit platzsparendem Klappbett macht Spontan-Übernachtungen genau so möglich wie den Großeinkauf fürs Wochenende. Wer als Antrieb den Erdgasmotor wählt, tankt besonders preiswert, bekommt aber auch einen Extra-Schuss Nervenkitzel mitgeliefert. Denn das Sicherstellen des Kraftstoffnachschubs ist auf großer Tour ein Abenteuer für sich. Die Preisliste startet bei 26.579 Euro.

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Klappbett serienmäßig untergebracht

Basis des Mini-Reisemobils ist der Lieferwagen VW Caddy Maxi. Im Laderaum ist serienmäßig ein Klappbett untergebracht, das nach Umlegen der Rücksitzbank und Vorschieben der Vordersitze mit wenigen Handgriffen und geringem Kraftaufwand auseinander gefaltet werden kann. Dann bietet es recht kommoden Platz für zwei Schlafende. Die Futon-artige Liegefläche ist nicht zu weich, das Dach wahrt einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum Kopf.


Zwei Schiebetüren erleichtern das Ein- und Aussteigen

Das Laderaumvolumen wird durch das Bettgestell naturgemäß eingeschränkt, da unter und hinter der geklappten Schlafstatt aber noch reichlich Platz für Gepäck bleibt, kann das Reisemobil auch problemlos im Alltag zum Einkaufen, für kleinere Transporte oder die Fahrt zur Arbeit genutzt werden. Gegen Aufpreis gibt es zudem ein Arsenal an Stofftaschen, die an den hinteren Fenstern aufgehängt werden können und Platz für Waschzeug und anderen Kleinkram bieten.

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Reichweite knapp bemessen

Knapp bemessen von Anfang an ist die Reichweite des Gasfahrzeugs. Rund 500 Kilometer bis 600 Kilometer Fahrt sind je nach Gasqualität drin. Auf der durchschnittlichen Urlaubsreise muss also mindestens einmal zwischendurch getankt werden. In Deutschland stehen rund 850 Erdgas-Zapfsäulen zur Wahl, nur wenige davon liegen an der Autobahn. Da heißt es also Atlas raus und vor Fahrtantritt ordentlich logistisch planen. Ansonsten droht der bange Dauerblick auf die Tankuhr. Denn wer unterwegs nicht weiß, wo es Nachschub gibt, hat es schwer. Passanten sind dabei keine sicheren Informationsquellen; sie leiten einen auch gern einmal zu einer der deutlich häufigeren Autogastankstellen. Doch diesen Sprit verträgt das Erdgasmobil nicht.

Kleine Benzin-Notration an Bord

Geht dann das Erdgas aus, steht noch eine Notration von 13 Litern Benzin zur Verfügung. Damit kommt man weitere rund 150 Kilometer über die Runden. Der drohende Kraftstoffengpass kündigt sich aber bereits ausreichend früh an. Denn der Caddy verfügt über eine recht genaue anzeigende Erdgastankuhr. Der Benzinvorrat wird weniger akkurat über einen Balken im Bordcomputer angezeigt.

Gute Fahrleistungen

An den Fahrleistungen des 109 PS starken Erdgasmobils gibt es nicht viel zu meckern. Im unteren Drehzahlbereich geht es zwar nur zäh zur Sache, ist aber das 3.000-Touren-Niveau erst einmal erreicht, wird das Mitschwimmen im Autobahnverkehr problemlos möglich. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von169 km/h ist auch mal die linke Spur drin. Der Fahrkomfort ist durch die Nutzfahrzeug-Gene des Caddy ein wenig eingeschränkt, auch die Geräuschdämmung könnte besser sein. Die ordentlichen Sitze machen die kleinen Mankos auf der Langstrecke aber wieder wett.

Ergas-Modell 4000 Euro teurer als Benziner

Und auch die Tankrechnung lässt Freude aufkommen: Für eine Tankfüllung von 26 Kilogramm Erdgas werden je nach Gasanbieter und Kraftstoffqualität lediglich 20 Euro bis 25 Euro fällig. Ein richtiges Schnäppchen ist der VW Caddy Life Tramper Ecofuel aber nicht. Der Basispreis von 26.579 Euro liegt rund 1700 Euro über dem des gleichen Modells mit Dieselmotor. Der Benziner ist gar fast 4000 Euro billiger. Diese Differenz will erst einmal wieder eingefahren werden. Die Ausstattung der Basisversion bietet nur das Nötigste, der Schleuderschutz ESP sowie eine Klimaanlage kosten Aufpreis.

Mini-Reisemobil für Organisationstalente

Unterm Strich ist das Erdgas-Reisemobil eine ungewöhnliche und interessante Mischung, bei der sich geringe Kraftstoffkosten mit örtlicher Flexibilität treffen. Empfehlenswert ist die Kombination aber nur für Organisationstalente. Alle anderen sollten mit dem Erdgasauto lieber in wohlbekanntem Gebiet bleiben, wo die nächste Tankstelle nicht weit ist. Wer auf große Tour geht, ist mit den alternativ angebotenen Diesel- und Ottomotoren besser bedient.

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