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Europas Fußgängerüberwege im Test

15.12.2009, 14:41 Uhr | ADAC

Der gefährlichste Zebrastreifen Deutschlands befindet sich in Stuttgart (Foto: Google Maps)Der gefährlichste Zebrastreifen Deutschlands befindet sich in Stuttgart (Foto: Google Maps) Der Zebrastreifen in der Stuttgarter Lange Straße Ecke Theodor-Heuss-Straße ist für Autofahrer nur schlecht zu erkennen und deshalb für Fußgänger besonders gefährlich. Kein Wunder, dass dieser Übergang im aktuellen Test von Fußgängerüberwegen von allen deutschen Testobjekten am schlechtesten abgeschnitten hat und auch europaweit unter den letzten zehn landete.#

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Mailand trägt rote Laterne

Schlechtester - und damit gefährlichster Zebrastreifen - europaweit wurde ein Übergang in Mailand: "Schlechter Zustand des Fahrbahnbelags (Schlaglöcher), erschwerter Zugang für mobilitätseingeschränkte Fußgänger aufgrund nicht vorhandener Bordsteinabsenkung, keine Hinweisschilder, nachts schlecht beleuchtet, Sichthindernisse für die Autofahrer durch parkende Autos", notierten die Tester.

360 Zebrastreifen getestet

Überprüft wurden insgesamt 360 Fußgängerquerungen in den Zentren von 38 europäischen Großstädten, darunter 80 Überwege in den deutschen Städten Berlin, Dresden, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München und Stuttgart. Getestet wurde ausschließlich die Sicherheit und zwar in den Kategorien Sichtbarkeit, Gestaltung sowie Zugang.

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Jeder siebte Übergang fällt durch

Insgesamt gab es im deutschen Ergebnis kein einziges "mangelhaft“, aber zwölf Mal die Note "bedenklich“. Damit sind 15 Prozent durchgefallen - damit liegen die deutschen Überwege im internationalen Trend, denn europaweit waren es 16 Prozent, die den Test nicht bestanden. Etwas mehr als die Hälfte der Überwege hierzulande wurde mit „sehr gut“ oder "gut“ benotet und immerhin jeder Dritte erreichte noch ein "ausreichend“.

Bessere Technik gefordert

Der ADAC fordert für Überwege vor allem deren technische Verbesserung. Dazu gehören klare Markierungen und Schilder, eine perfekte Ausleuchtung bei Nacht, eine bessere Ausstattung für mobilitätseingeschränkte Menschen, Sehbehinderte und Blinde sowie ausreichend lange Grünphasen für Fußgänger.

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