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Silvester: So kommen Autofahrer sicher ins neue Jahr

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So kommen Autofahrer sicher ins neue Jahr

29.12.2011, 14:11 Uhr | mid, t-online.de

Silvester: So kommen Autofahrer sicher ins neue Jahr. Bei Böllerschäden am Auto zahlt nicht immer die Versicherung (Foto: dpa)

Bei Böllerschäden am Auto zahlt nicht immer die Versicherung (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Der Wechsel ins neue Jahr birgt für Autofahrer viele Gefahren. Wer mit dem Wagen alkoholisiert unterwegs ist, riskiert angesichts der vielen Kontrollen schnell den Führerschein. Durch Böller und Raketen kann das Auto beschädigt werden. Je nach Versicherungsschutz drohen hohe Kosten. So kommen Sie und Ihr Auto ohne Schäden durch die Silvesternacht.

Fahrer ohne Kaskoschutz müssen zittern

Anwohnerstraßen in der Nähe von Kneipen sowie großen Plätzen sind gefährlich. Vor allem Autofahrer ohne Kaskoversicherung sollten solche Straßen meiden. Wer zumindest über eine Teilkaskoversicherung verfügt, kann den Jahreswechsel gelassener angehen. Kommt es zu einem Brand- oder Explosionsschaden, übernimmt in der Regel die Teilkaskoversicherung den Schaden.

Kasko zahlt für zerbrochene Scheiben

Die Teilkasko zahlt auch für durch Feuerwerkskörper zerbrochene Scheiben. Die Vollkaskoversicherung springt darüber hinaus ein, wenn das Auto von Unbekannten mutwillig beschädigt wurde oder herab fallende Raketen das Auto verbeult haben.

Kein Geld bei Schäden durch glimmende Raketen

Versicherungen zahlen allerdings nicht in jedem Fall: "Kommt es durch eine glimmende Rakete am Lack oder am Cabrioverdeck zu Beschädigungen, besteht leider kein Versicherungsschutz" erklärt Christian Weishuber, Versicherungsexperte der Allianz. "Voraussetzung für einen Kaskoschaden ist, dass die Beschädigung unmittelbar durch mechanische Gewalt eingetreten ist. Bei sogenannten Seng- oder Schmorschäden ist dies nicht der Fall."

Unbedingt Schäden bei der Polizei anzeigen

Wird der Täter ermittelt, muss er natürlich für den Schaden geradestehen. Es dürfte aber angesichts der Menge an Raketen, die um Mitternacht in den Himmel steigen, schwierig sein, denjenigen zu ermitteln, der die betreffende Rakete gestartet hat. Der Schaden sollte in jedem Fall der Polizei angezeigt werden.

Vorsicht bei der Schadensregulierung

Bei einer Regulierung von Schäden über die Vollkasko sollte der Fahrer grundsätzlich vorab prüfen, ob Selbstbehalt und Prämienerhöhung insgesamt nicht teurer sind als die Schadenbehebung selbst, empfiehlt AvD-Rechtsexpertin Petra Schmucker.

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