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Auto-Ratgeber: Bei morgendlicher Autofahrt mit Nebel rechnen

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Bei morgendlicher Autofahrt mit Nebel rechnen

17.03.2010, 10:37 Uhr | mid

Auto-Ratgeber: Bei morgendlicher Autofahrt mit Nebel rechnen. Bei Nebel heißt es: Runter vom Gas. (Foto: DVR)

Im Nebel muss man besonders umsichtig fahren (Foto: DVR)

Mit Dunst- und Nebelfeldern müssen Autofahrer im Herbst in den frühen Morgenstunden verstärkt rechnen. Die Felder können dann urplötzlich auftreten und die Sicht beeinträchtigen. Nicht selten führen sie zu schweren Unfällen und Massenkarambolagen im Berufsverkehr. Umso wichtiger ist eine umsichtige Fahrweise.

Tempo drosseln

Tritt Nebel auf, ist die Geschwindigkeit umgehend zu drosseln und der Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Kraftfahrzeug zu vergrößern. Denn im Nebel werden Entfernungen und Geschwindigkeiten schnell falsch eingeschätzt, die Sinne des Fahrers sind "vernebelt." Bei einer Sichtweite unter 50 Metern darf die Geschwindigkeit höchstens 50 km/h betragen, unabhängig davon, ob man auf der Landstraße oder der Autobahn unterwegs ist.

Ratgeber - Wann Sie Nebelscheinwerfer einsetzen dürfen

Mindestabstand einhalten

Der Mindestabstand sollte genauso groß sein wie der Tacho in Metern, also bei Tempo 50 auch 50 Meter. Die am Straßenrand stehenden Leitpfosten dienen dabei als Orientierung. An den Rückleuchten des Vordermanns sollte sich dagegen nicht orientiert werden, da dies zu dichtem Auffahren verleitet.

Gegebenenfalls anhalten

Wird der Nebel noch dichter und die Sicht dementsprechend schlechter, muss das Tempo weiter reduziert werden. Gegebenenfalls ist vorübergehend auf einem Parkplatz anzuhalten, bis sich der Schleier lichtet. Denn laut Straßenverkehrsordnung darf nur so schnell gefahren werden, wie es die Sicht zulässt.

Spätestens bei den ersten Sichtbeeinträchtigungen gehört das Abblendlicht eingeschaltet. Auch die Nebelscheinwerfer dürfen sofort aktiviert werden, wenn Nebel, aber auch starker Regen die Sicht behindern. Die Nebelschlussleuchte darf dagegen ausschließlich bei einer durch Nebel beeinträchtigten Sichtweite unter 50 Metern eingeschaltet werden, ansonsten droht ein Bußgeld.

Bessern sich die Sichtverhältnisse, ist die Schlussleuchte umgehend auszuschalten, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden. Auch bei Kolonnenfahrten in der Stadt oder im Stau müssen die grellen, roten Lichter laut dem TÜV Rheinland wieder deaktiviert werden.

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