28.04.2010, 12:26 Uhr | auto-reporter.net /mid
Nur die Scheiben reparieren, reicht bei einem Steinschlag oft nicht aus. (Foto: Archiv)
Er trifft Autofahrer wie aus dem Nichts heraus und jagt den meisten einen gehörigen Schrecken ein - der Steinschlag. Ob es reicht, die defekte Scheibe reparieren zu lassen oder ob es besser ist, sie komplett auszutauschen, wissen viele Betroffene nicht. Andere fahren sogar mit defekter Windschutzscheibe weiter. Wir verraten, warum das gefährliche Folgen haben kann und wann Sie die Scheibe nach einem Steinschlag ersetzen müssen.
Zu einem Steinschlag kann es schnell kommen. Oft reicht schon ein kleines Steinchen aus, das von der Fahrbahn aufgewirbelt wird, um ein Loch in der Windschutzscheibe zu verursachen. Auch herabfallende Äste oder verlorene Lkw-Ladung können die Frontscheibe beschädigen. Doch die Windschutzscheibe nach einem Steinschlag nur reparieren statt auszutauschen zu lassen, ist nicht immer erlaubt. Kommt es etwa zu einem Schaden im Sichtbereich des Fahrers, sollte man die Scheibe unbedingt komplett erneuern lassen. Der Grund: Durch Glasreparaturen im Sichtfeld könnte sich dort das Licht brechen und den Fahrer blenden - und das erhöht das Unfallrisiko im Straßenverkehr. Auch eine gerissene Scheibe muss ganz erneuert werden.
Wann es reicht, ein Loch in der Scheibe nur reparieren zu lassen, ist von der Art, dem Ausmaß und der Lage des Schadens abhängig: Das Loch ist kleiner als eine Zwei-Euro-Münze und es muss mindestens zehn Zentimeter Abstand vom Rand der Windschutzscheibe haben. Wichtig ist zudem, dass die beschädigte Stelle sich nicht im Sichtfeld des Fahrers befindet. Zum Verständnis: Fahrersichtfeld meint einen 30 Zentimeter breiten Bereich über dem Mittelpunkt des Lenkrads.
Viele Autofahrer lassen ihre beschädigte Windschutzscheibe weder reparieren noch ersetzen. Das ist besonders gefährlich, denn selbst aus kleinen Steinschlagkratern können schnell Risse werden. Da die Scheiben zum tragenden Teil des Autos gehören, kann es zudem passieren, dass sich Autos mit gerissenen Scheiben bei einem Unfall nicht so verhalten, wie vorher berechnet. Auch fehlt dem Beifahrerairbag die Abstützung an der Scheibe.
Der Grund für die hohe Zahl der Scheibendefekte ist die Aerodynamik vieler Autos: Flache Windschutzscheiben mit großen Glasflächen verhindern, dass Verwirbelungen entstehen, die kleine Steine über das Auto hinweg reißen. Stattdessen schlagen sie fast ungehindert auf der Scheibe auf. Steinschlagkrater im sind da fast vorprogrammiert.
Laut der R+V-Versicherung gibt unter den Autoglasern vereinzelt "schwarze Schafe", die die Scheibe trotzdem reparieren statt auszutauschen. Und das kann für den Autofahrer nicht nur im Straßenverkehr Folgen haben. Dass die Windschutzscheibe im Sichtfeld des Fahrer repariert wurde, wird oft bei der nächsten Hauptuntersuchung entdeckt und die Prüfer verlangen einen kompletten Austausch der Scheibe. Dadurch entstehen für den Autofahrer doppelte Kosten. Tipp: Wenn ein Stein in Höhe des Sichtfeldes eingeschlagen ist, lieber direkt auf einer Erneuerung der Scheibe bestehen.
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28.04.2010, 12:26 Uhr | auto-reporter.net /mid
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