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Linearhebellenkung ist der Ersatz zum Lenkrad

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Linearhebellenkung ist der Ersatz zum Lenkrad

19.05.2010, 14:49 Uhr | A-008117

Die Linearhebellenkung ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil im Rahmen der Automobilumrüstungen für behinderte Menschen. Ursprünglich entwickelt, um contergangeschädigten Personen das Autofahren zu ermöglichen, erführ die Linearhebellenkung über die Zeit hinweg weitere Entwicklungsstufen und Verbesserungen, die es mittlerweile auch anderen schwerstbehinderten Menschen möglich machen, einen Pkw mit einem Hebel sicher und selbstständig im Straßenverkehr zu führen.

Linearhebellenkung statt Lenkrad

Entscheidend ist dabei der nur minimale Kraftaufwand, der zum Lenken eines Fahrzeuges mit diesem System nötig wird. So basiert die Lenkung auf dem physikalischen Hebelprinzip, wodurch ein minimaler Lenkausschlag des Pkw-Fahrers die Autoräder über ein Hydrauliksystem einschlagen lässt.

Der Vorteil einer Linearhebellenkung ist der minimale Kraftaufwand

In der Folge bedeutet ein Lenkausschlag des Fahrers von zehn Zentimeter nach links oder rechts den kompletten Radausschlag des Wagens.
Eine Einführung in das System der Linearhebellenkung mit den entsprechenden Ausfallsicherungssystemen und der korrekte Umgang mit der Lenkung in diversen Verkehrssituationen sind auf Grund der hohen Sensibilität des Lenksystems somit auch unabdingbare Voraussetzung für eine sichere Inbetriebnahme des Pkw.

Hebelsystem kann individuell angepasst werden

Ein weiterer Vorteil des Hebelsystems besteht darin, dass dieses individuell an die Erfordernisse der jeweiligen Personen angepasst werden kann. So ist eine Lenkung nach links und rechts beispielsweise nicht nur mit einem Lenkvermögen nach rechts und links gekoppelt sondern kann auch durch eine Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung erzeugt werden. Darüber hinaus ist die Linearhebellenkung nicht an das Lenkrad als solches geknüpft.

Bei der Linearhebellenkung ist es auch möglich mit den Zehen zu lenken

Vielmehr können hier neue, kreative Lösungen, wie Fahrrad- oder Motorradlenker bzw. für den Fahrer passende Alternativen entwickelt werden, die nicht nur mit den Händen, sondern auch mit den Knien, den Zehen oder einzelnen Fingern gesteuert werden können.
Dennoch bleibt das ursprüngliche Lenkrad mit seinen Funktionen erhalten, um auch die Fahrtüchtigkeit des Wagens für nicht eingewiesene Personen zu gewährleisten.

Weitere Begriffe rund um das Auto finden Sie im Auto-Lexikon.

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