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Die Hauptuntersuchung und ihre Vorschriftsmaßnahmen bei Automobilen

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Die Hauptuntersuchung und ihre Vorschriftsmaßnahmen bei Automobilen

21.05.2010, 11:47 Uhr | IP/Walton

Die in Deutschland im Jahr 1951 eingeführte gesetzliche Hauptuntersuchung bei Kraftfahrzeugen soll sicherstellen, dass kein Kraftfahrzeug mit erheblichen Sicherheitsmängeln am Straßenverkehr teilnimmt. Dem Fahrzeughalter obliegt die Pflicht, sein Kraftfahrzeug regelmäßig alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung vorzustellen. Eine Ausnahme gilt bei Neuwagen, dort ist die erste Hauptuntersuchung nach drei Jahren fällig. Staatlich zugelassen zur Abnahme der Hauptuntersuchung sind in Deutschland Organisationen wie beispielsweise der TÜV und die DEKRA. Da gerade der TÜV in früheren Zeiten das Monopol bezüglich der Hauptuntersuchung innehatte, wird diese auch heute noch "TÜV" oder kurz "HU" genannt.

Umfang und Ablauf der Hauptuntersuchung

Die Prüfer sind an die „Richtlinie über die Durchführung der Hauptuntersuchungen und die Beurteilung der dabei festgestellten Mängel an Fahrzeugen“ gebunden. Bei der Hauptuntersuchung wird das Kraftfahrzeug optisch begutachtet und auf seine Funktion überprüft.

Bei der Hauptuntersuchung sind Bremsen, Licht und Lenkung besonders wichtig

Die Prüfer kontrollieren insbesondere die Baugruppen Bremsanlage, Achsen, Lenkung, Elektrik und Fahrgestell auf ihren ordnungsgemäßen Zustand. Auch was klare Sichtverhältnisse anbelangt, also Scheinwerfer, Scheiben und Spiegel, bezieht der Prüfer mit in die Untersuchung ein. Der sicherheitstechnischen Überprüfung müssen Anschnallgurte, Hupen, Airbags und sonstige Ausstattungen standhalten. Die Hauptuntersuchung bezieht sich auch auf Räder, Reifen, Auspuff- und Kraftstoffanlagen sowie die Vorschriftsmäßigkeit des Kraftfahrzeuges gemäß der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO).

Bestehen der Hauptuntersuchung

Hat das Fahrzeug die Hauptuntersuchung bestanden, wird am hinteren Kennzeichen eine runde Prüfplakette aufgebracht. Diese Prüfplakette erscheint jedes Jahr in einer anderen Farbe und zeigt den Monat und das Jahr der nächsten Hauptuntersuchung an. Dem Fahrzeughalter wird darüber hinaus ein Untersuchungsbericht ausgehändigt, der bei einer etwaigen Um- oder Anmeldung des Fahrzeuges dem Straßenverkehrsamt vorzulegen ist.

Nichtbestehen der Hauptuntersuchung

Wenn ein Kraftfahrzeug die Hauptuntersuchung nicht bestanden hat, wird dem Fahrzeughalter ein negativer Prüfbericht, auch Mängelkarte oder -liste genannt, ausgehändigt. Ihm wird von der Prüfstelle Gelegenheit gegeben, innerhalb einer bestimmten Frist das Fahrzeug reparieren zu lassen. In der Regel hat der Fahrzeughalter vier Wochen Zeit um das reparierte Fahrzeug dem Prüfer erneut vorzuführen.

Die Kosten der Hauptuntersuchung und der Wiedervorführung nach Mängeln fallen unterschiedlich aus und sind vom Fahrzeughalter zu tragen.

Weitere Begriffe rund um das Auto finden Sie im Auto-Lexikon.

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