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Die wohl schnellste Verbindung – der Bajonett-Anschluss

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Die wohl schnellste Verbindung – der Bajonett-Anschluss

26.05.2010, 15:17 Uhr | Wartburg

Bei einem Bajonett-Anschluss handelte es sich ursprünglich um eine Befestigungsmethode, die auf das französische Militär des 17. Jahrhunderts zurückgeht. Zu jener Zeit wurde ein Verfahren gesucht, mit dem man das messerähnliche Bajonett am Lauf eines Gewehres befestigen konnte, wobei Schnelligkeit und Stabilität die wesentlichen Faktoren waren. Der so entstandene Bajonett-Anschluss hat sich seitdem in immer mehr Bereichen des Alltags behaupten können und findet sich heute vor allem in Haushalten, in der Schmuckindustrie und im Kfz-Sektor.

Aufbau eines Bajonett-Anschlusses

Das Bajonett-Verfahren ist einfach und genial gleichermaßen. Die Halterung ist kreisförmig und innen hohl. Sie hat ferner zwei gegenüberliegende Rillen, die nach hinten verlaufen und in einem mehr als 90° großen Winkel seitlich enden. Das Gegenstück, das daran befestigt werden soll, ist ebenfalls rund verfügt anstelle der Rillen über zwei kleine Erhebungen bzw. Stifte. Diese Stifte werden beim Bajonett-Anschluss in die Halterung geschoben. Durch ein seitliches Verdrehen rasten die Stifte dann ein und beide Teile sind miteinander verbunden. Ein Federmechanismus übt dabei Druck auf das aufgesteckte Teil aus, so dass es zwar nach vorn gedrückt wird, aber durch die abgewinkelten Rillen nicht abrutschen kann.

Einsatzmöglichkeiten im Fahrzeugbereich

Diese einfache, aber sehr effiziente Art der Befestigung ist weiter verbreitet als man zunächst vermuten möchte und viele dieser Bajonett-Anschlüsse sind heute derart selbstverständlich, dass man sie gar nicht mehr als solche wahr nimmt. Eine typische Anwendung im Kfz-Bereich sind die Lampenfassungen für die gewöhnliche Fahrzeugbeleuchtung wie Blinker, Schlussleuchte oder das Stopplicht. Außer bei den Halogen-Glühbirnen werden nahezu alle Lämpchen in Fahrzeugen mit einem Bajonett-Anschluss befestigt, weil diese Methode dem herkömmlichen Gewinde überlegen ist.

Bajonett-Anschluss sehr unempfindlich

Der Bajonett-Anschluss ermöglicht einen schnellen Wechsel der Glühbirne und durch die relativ große Kontaktfläche zwischen Fassung und Birne ist auch ein optimaler Stromfluss gewährleistet. Außerdem sind Bajonett-Anschlüsse wegen des inneren Federdrucks auf das befestigte Teil unempfindlich gegen Stöße und Erschütterungen. Das schließt ein allmähliches Lockern der Glühbirne während der Fahrt aus.

Weitere Begriffe rund um das Auto finden Sie im Auto-Lexikon.

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