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Domstrebe verbessert das Fahrverhalten

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Domstrebe verbessert das Fahrverhalten

26.05.2010, 13:20 Uhr | TDelecat

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Die Domstrebe ist ein einfaches aber sehr wirkungsvolles Mittel, um der Fahrzeugkarosserie zu mehr Stabilität zu verhelfen. Da dies bei serienmäßig gefertigten Fahrzeugen i.d.R. nicht nötig ist, findet sie vor allem in der Tuning-Szene Anwendung. Der Einbau einer Domstrebe ist allerdings nicht ganz unumstritten, da sie zu einem schnelleren Fahrzeugverschleiß führen kann.

Domstrebe liefert zusätzliche Stabilisierung

Bei einer Domstrebe handelt es sich um eine leicht gebogene Stange, die zwischen den beiden vorderen oder hinteren Federbeindomen befestigt wird. Auf diese Weise soll eine Veränderung der Fahrzeuggeometrie (Torsion) verhindert werden. Im Normalfall ist dies nicht zwar nicht notwendig, da die Karosserie selbst genügend stabilisiert, bei getunten Fahrzeugen wirken die physikalischen Kräfte allerdings anders auf das Auto ein. Die Domstrebe soll hier - salopp gesagt - helfen, alles zusammen zu halten.

Domstrebe liefert erhöhte Torsionsfestigkeit

Dies ist insbesondere dann nötig, wenn das Fahrzeug tiefer gelegt wird bzw. die Federung durch den Einsatz anderer Federn "härter" wird. Das Auto bekommt dadurch ein ganz anderes Kurvenverhalten, dass in ungünstigen Fällen dazu führt, dass sich die Karosserie insgesamt leicht "verzieht". Eine Domstrebe, die eine Verbindung zwischen zwei Federbeinlagern schafft, wirkt hier stabilisierend. Neben diesem prophylaktischen Schutz macht sich dies aber auch direkt im besser zu kontrollierenden Fahrverhalten bemerkbar. Sofern im Motorraum genug Platz ist, können auch zwei Domstreben diagonal eingebaut werden.

Domstrebe Nachteil: schnellere Materialermüdung

Der Nachteil ist, dass auf diese Weise die Physik des Fahrzeugs insgesamt verändert wird. Das Belastungsmuster ändert sich und physikalische Kräfte wirken nun auf Teile der Karosserie ein, die dafür nicht ausgelegt sind. Experten weisen deshalb darauf hin, dass eine Domstrebe zu einem insgesamt schnelleren Verschleiß am Fahrzeug führen kann. Daher empfiehlt es sich auch, den Einbau im Vorfeld mit einem Fachmann abzusprechen. Die Domstrebe selbst ist allerdings eintragungsfrei und kann relativ leicht an den Federbeindomen angebracht werden.

Weitere Begriffe rund um das Auto finden Sie im Auto-Lexikon.

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