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Der Quermotor

26.05.2010, 15:24 Uhr | hb

Ein so genannter Quermotor ist eine spezielle Antriebsart für Kraftfahrzeuge. Der Begriff beschreibt die Lage des Motors im Fahrzeug: Die Kurbelwelle liegt parallel zu den Achsen und damit quer zur Fahrtrichtung. Viele Autos, bei denen der Antrieb über die Vorderräder erfolgt, verfügen heute über einen Quermotor, Wagen mit Hinterradantrieb haben dagegen in aller Regel längs eingebaute Motoren.

Seit Jahrzehnten bewährtes Prinzip

Das Konstruktionsprinzip ist bereits seit Jahrzehnten bewährt; das erste derartige Fahrzeug war der DKW F1 aus dem Jahr 1931. Das erste Automodell, bei dem ein Quermotor in großen Stückzahlen gebaut wurde, war der Mini in den 1960er Jahren. In dieser Zeit stellten viele Autoproduzenten zudem fest, dass diese Art der Konstruktion eine relativ günstige Herstellung erlaubt, während sich gleichzeitig die Fahreigenschaften der jeweiligen Wagen deutlich verbesserten. Mitte der 1960er Jahre entwarf der Italiener Dante Giacosa für Fiat die immer noch am häufigsten verwendete Konstruktionsform dieser Motorenart. Er verwendete unterschiedlich lange Antriebswellen und schaffte es dadurch, dass Getriebe und Motor nebeneinander eingebaut werden können. Daher müssen sie sich nicht das benötigte Öl teilen, wodurch beide Bauteile deutlich weniger anfällig für Schäden werden.

Bis heute für viele Zwecke verwendet

Dadurch, dass die Breite des jeweiligen Fahrzeugs die Einbaulänge des eigentlichen Motors begrenzt, werden in der Regel Vierzylinder-Motoren als Quermotor eingebaut. Für einige Modelle haben verschiedene Hersteller allerdings auch spezielle Sechs- und sogar Achtzylinder-Motoren entwickelt, die quer zur Fahrtrichtung eingebaut werden können. Darüber hinaus werden Quermotoren in der Regel bei Bussen verwendet. Hier ist der Motor normalerweise im Heck eingebaut, bei der Konstruktion quer zur Fahrtrichtung ist er daher wesentlich leichter für Wartungsarbeiten oder Reparaturen zugänglich.

Weitere Begriffe rund um das Auto finden Sie im Auto-Lexikon.

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