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Antriebswelle - kein Vorankommen ohne Antriebswelle

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Die Antriebswelle - Verbindung zwischen Rad und Getriebe

27.05.2010, 13:17 Uhr | CC

Als Bestandteil des Antriebssystems bei Kraftfahrzeugen ist die Antriebswelle verantwortlich für die Kraftübertragung zwischen Getriebe und Rad.

Funktionsweise der Antriebswelle

Ihre relative Flexibilität verdankt die Antriebswelle ihren Gelenken, weshalb für Antriebswellen auch der Mantelbegriff "Gelenkwellen" benutzt wird. Diese sind nötig, damit die Antriebswelle dem Lenkeinschlag der Räder folgen und sich an den hieraus resultierenden, variablen Winkel zwischen Rad und Getriebe anpassen kann. Dabei ist zwischen inneren und äußeren Gelenken zu unterscheiden. Das innere Gelenk erlaubt es der Antriebswelle, den Einfederungsbewegungen nahtlos zu folgen. Um die damit einhergehenden Abstandsdifferenzen zwischen Getriebe und Radträger auffangen zu können, ist die Antriebswelle längsseits beweglich konstruiert. Das äußere Gelenk wiederum ermöglicht das Einschlagen der Lenkung bei simultaner Kraftübertragung.

So erhöht sich die Lebensdauer der Antriebswelle

Speziell beim Beschleunigen des Fahrzeugs wird die Antriebswelle einer hohen Belastung ausgesetzt. Teil der Vorsorge gegen den in Folge unabwendbaren Verschleiß sind Gummimanschetten, angebracht über den Gelenken, die ihrerseits mit einer Dauerschmierung versehen sind. Eine regelmäßige optische Überprüfung des Zustandes dieser Manschetten (Sichtkontrolle) wird inzwischen nicht nur von den meisten Herstellern zum Erhalt der Garantien vorgeschrieben, sondern ist auch ein effektives Vorsorgeinstrument zum langen Lebenserhalt der Antriebswelle. Auch der Anschluss zum Getriebe, Differenzial genannt, sowie das Befestigungs-Gewinde für die Verschraubung in der Radnabe sollte dabei kontrolliert werden.

Wenn Wechsel der Antriebswelle notwendig werden

Sind die Manschetten porös, müssen sie unbedingt gewechselt werden; durch größere Risse im Material könnte sonst während der Fahrt Schmierfett austreten, sowie die Antriebswelle Dreck und Wasser ausgeliefert sein. Dennoch wird sie im Laufe eines Autogebrauchs oft sogar mehrfach ausgetauscht werden müssen. Bemerkbar macht sich eine verschlissene Antriebswelle dann durch Knack- oder Quietschgeräusche, vor allem beim Lastwechsel. Sind diese zu hören, ist eine sofortige Überprüfung angebracht. Ist eine Pkw-Antriebswelle allerdings sorgsam gepflegt, sollte sie schon mindestens 150.000 km anstandslos funktionieren.

Weitere Begriffe rund um das Auto finden Sie im Auto-Lexikon.

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