Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Technik & Service >

Die Compound-Bremse

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Die Compound-Bremse

27.05.2010, 11:24 Uhr | EK

Verbundwerkstoffe werden in der Industrie immer häufiger eingesetzt. Ein Ergebnis davon ist auch die Compound-Bremse. Durch die Zusammensetzung unterschiedlicher Werkstoffe lassen sich bei dieser Bremse Materialeigenschaften und Leistungsfähigkeit deutlich verbessern. Ein wichtiges Kriterium ganz allgemein bei Compounds ist die Stabilität der Materialverbindung. Nur wenn sie dauerhaft ist, lässt sich die hohe Qualität von Verbundstoffen im Gegensatz zu anderen Materialien erreichen. Im Automobilbau gelten Compound-Bremsen als besonders hochwertig.

Compound-Bremse ist erklassig

Immer stärkere Motoren erfordern immer hochwertigere Bremsen. Gerade Hersteller der Oberklasse wie BMW beispielsweise verwenden daher für ihre sportlichen Modelle besonders aufwändige Bremssysteme. Compound-Bremsen wurden daher Mitte der 1990er Jahre zuerst in die Sechszylinder-Modelle des 5er-BMW eingebaut.

Compound-Bremse besitzt Vorteile

Die Compound-Bremse ist anders als herkömmliche Bremssysteme schwimmend gelagert. Dadurch können sich die Bremsscheiben bei Erhitzung ungehindert ausdehnen. Je nach Anforderung werden die Verbundstoffe unterschiedlich zusammengesetzt. Das Ergebnis: weniger Gewicht, eine längere Lebensdauer der Bremsen und ein stark verkürzter Bremsweg. Die Verzögerungswerte der Compound-Bremse sind hervorragend. Auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten setzt die Bremswirkung quasi ohne Verzögerung unverzüglich ein und bietet somit größtmögliche Sicherheit. Die Ansprüche an die Bremssysteme stark motorisierter Autos sind ausgesprochen hoch. Enorme Beschleunigungskräfte müssen sicher beherrscht werden. Verbundstoffe eignen sich dazu besonders gut.

Compound-Bremse und ihre Materialien

Der Bremstopf einer Compound-Bremse ist in der Regel aus Aluminium. Die Bremsscheiben selbst sind aus Grauguss. Nur über Stifte aus Edelstahl sind sie mit dem Aluminiumtopf verbunden. Sie sind nicht nur schwimmend gelagert, sondern auch gelocht und innenbelüftet. Dadurch werden sie besonders leicht. Nicht selten wiegen sie fast drei Kilogramm weniger als herkömmliche Bremsen. Durch die schwimmende Lagerung erfahren die Compound-Bremsen einen wesentlich geringeren Verschleiß. Beim Bremsvorgang können sie sich ungehindert ausdehnen. Thermische Spannungen werden somit auf ein Minimum reduziert. Der Fahrkomfort steigt dadurch merklich, die Bremsen haben zudem eine deutlich höhere Lebensdauer.

Weitere Begriffe rund um das Auto finden Sie im Auto-Lexikon.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


Anzeige
shopping-portal