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Die Schwimmsattelbremse - für den effektiven Bremsvorgang

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Die Schwimmsattelbremse - für den effektiven Bremsvorgang

27.05.2010, 14:58 Uhr | Mattes

Unter einer Schwimmsattelbremse wird eine Bauart der Scheibenbremse verstanden. Die Schwimmsattelbremse findet insbesondere bei Automobilen eine bevorzugte Verwendung. Der Unterschied zur Festsattelbremse besteht darin, dass nur ein Bremskolben verwendet wird. Von diesem wird die Bewegung der beiden Bremsbeläge abgeleitet. Bei dieser Bauart der Scheibenbremse wird die Bremsreaktion durch eine Bremsscheibe erzeugt, welche direkt auf der Radnabe befestigt ist. Die Bremsscheibe wird durch Bremsklötze gestoppt, welche sich oberhalb des Bremssattel befinden.

Wesentliche Vorteile der Schwimmsattelbremse

Schwimmsattelbremsen benötigen lediglich einen geringen Bauraum und besitzen trotzdem einen äußerst hohen Wirkungsgrad. Zudem sind diese einfach zu warten und können im Vergleich zu anderen Bremsen sehr kostengünstig erstanden werden. Die offene Bauweise und die minimale Verschmutzung der Belagführung ermöglicht einen einfachen Austausch der Bremsbeläge. Die Belagführung ist an der Radaufhängung befestigt, der Bremszylinder kann quer verschoben werden. Wenn die Schwimmsattelbremse betätigt wird, wird der Bremskolben auf einer Seite der Bremsscheibe gegen den Bremsbelag gedrückt.

Wissenswertes über die Schwimmsattelbremse und deren Verwendung im Motorsport

Seit den 80er Jahren liegt eine stark vereinfachte Bauart der Schwimmsattelbremse vor. Diese wird als Faustsattelbremse bezeichnet und umgreift die Bremsscheibe über den Bremsbelägen. So wird zusätzlich ein Teil des Schwimmrahmens eingespart. Folglich kann die Bremse wesentlich zuverlässiger arbeiten, da die zusätzliche Führung entfällt und der zurückgelegte Weg kleiner wird. Schwimmsattelbremsen werden durch einen Hauptbremszylinder ausgelöst, welcher mit einer hoch siedenden Bremsflüssigkeit gefüllt ist. Schwimmsattelbremsen werden unter anderem auch im Motorsport verwendet. Hier müssen die hochwertigen Bauteile extremen Belastungen standhalten. Daher werden die einzelnen Bauteile zumeist in einem Guss aus einer speziellen Legierung angefertigt.

Weitere Begriffe rund um das Auto finden Sie im Auto-Lexikon.

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