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Ein Wagenaufbau mit glatten Seitenteilen- die Pontonkarosserie

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Ein Wagenaufbau mit glatten Seitenteilen- die Pontonkarosserie

02.06.2010, 13:11 Uhr | hb

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Eine so genannte Pontonkarosserie beschreibt einen Wagenaufbau, der sich in erster Linie durch glatte Seitenteile auszeichnet. An einer solchen Konstruktion finden sich keine aufgesetzten Kotflügel oder Trittbretter, die als Verbindung zwischen dem hinteren und dem vorderen Kotflügel dienen. Der Bugatti Type 32 "Tank" aus dem Jahr 1923 zählte zu den ersten bekannten Autos, die auf diese Weise konstruiert wurden; der Hanomag 2/10 PS war zwei Jahre später das erste in Serie gebaute Auto mit einer Pontonkarosserie.

Weite Verbreitung nach dem Zweiten Weltkrieg

Bereits in den frühen 1940er Jahren sowie direkt nach dem Zweiten Weltkrieg verbreitete sich diese Bauweise bei einigen Autoherstellern sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Staaten. Größter Vorteil der Pontonkarosserie gegenüber den bis dahin verwendeten Designs war, neben dem breiteren Innenraum, die einfache Herstellung der benötigten Teile. Nach und nach gingen daher alle Autohersteller dazu über, ihre neuen Modelle so zu konstruieren. Das wahrscheinlich bekannteste Beispiel für die zuvor übliche Konstruktionsweise ist der VW Käfer, der in seinem ursprünglichen Design bis zum Jahr 2003 hergestellt wurde und selbst heute noch relativ häufig auf den Straßen zu sehen ist.

Begriff nur noch selten gebraucht

Fast alle modernen Fahrzeuge gehören in die Kategorie Pontonkarosserie. Allerdings ist die strenge Pontonform mittlerweile sehr selten, die meisten aktuellen Modelle sämtlicher Hersteller weisen gewisse Auswölbungen an der Karosserie, zum Beispiel am Radausschnitt, auf. Der Begriff ist daher nicht mehr üblich. Meistens beschreibt er das typische Design von Automodellen aus den 1950er Jahren wie etwa den Mercedes 180 als Paradebeispiel für diese Konstruktionsweise.

Weitere Begriffe rund um das Auto finden Sie im Auto-Lexikon

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