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Alltagstaugliche Sportmotoren und effektive Sparmotoren dank VTEC

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Alltagstaugliche Sportmotoren und effektive Sparmotoren dank VTEC

02.06.2010, 15:19 Uhr | CC

1983 entwickelte Kenichi Nagahiro, Motorendesigner der japanischen Firma Honda, das Variable Valve Timing and Lift Electronic Control - System (VTEC) für die Verwendung in Motorrädern. Dort diente es zur variablen Ventilsteuerung und war so effektiv, dass es ab 1989 ebenfalls mit Automotoren verbaut wurde.

Besonderheiten von VTEC

Bis in die späten Neunziger hinein sorgte VTEC bei hochdrehenden Sportmotoren selbst bei niedriger Drehzahl für ein hohes Drehmoment und unterstützte damit ihre Alltagstauglichkeit. In den letzten Jahren kam VTEC dann zunehmend eine weitere Aufgabe zu: Es wird eingesetzt, um mit Motoren, die besonders abgasarm und wirtschaftlich arbeiten, gleichzeitig eine konstant hohe Leistung zu erreichen. In diesem Zusammenhang spricht die Autoindustrie von VTEC - Economy oder intelligentem VTEC (i-VTEC).

Die Idee hinter VTEC

Eine der Möglichkeiten, die Leistungskraft eines Motors zu beeinflussen, setzt an der Ventilarbeit der Nockenwelle an. Abhängig von Umfang und Form der Nocken entscheidet sich auch die Leistungskapazität und das Drehmoment des Motors. Dies wird bedingt durch die von diesen abhängenden Ventilhübe und Ventilöffnungszeiten. Öffnen und schließen sich die Ventile mit hoher Geschwindigkeit (hoher Ventilhub), steigt die Leistung, aber - durch die gleichzeitige Senkung des Drehmomentes - mit ihr der Kraftstoffverbrauch. Ideal wäre also ein Motor, der bei hohem Drehmoment trotzdem niedrige Drehzahlen aufweist. Dies kann gelingen, in dem zwei Nockenwellen zu einer fusioniert werden. An dieser Stelle setzt VTEC an, in dem es für eine solche Nockenwelle eine variable Ventilsteuerung (Ventilhubverstellung) ermöglicht.

So funktioniert VTEC

Abhängig vom Einsatz des VTEC im Sportmotor einerseits oder dem Eco-Motor andererseits wird ab einer definierten Drehzahl mittels Öldruck entweder die Ventilöffnungshöhe sowie die Öffnungszeit erhöht, oder ein zusätzliches Auslassventil pro Zylinder zugeschaltet - abhängig davon, welche Alternative dem Motor bei höherer Drehzahl zuträglicher ist. Sobald die Motordrehzahl wieder unter diesen Wert sinkt, wird respektive das Auslassventil der vom Öldruck aktivierte Zusatzkipphebel wieder abgeschaltet.

Weitere Begriffe rund um das Auto finden Sie im Auto-Lexikon

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