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Die Zug- und Druckstufe am Stoßdämpfer

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Die Zug- und Druckstufe am Stoßdämpfer

07.06.2010, 18:24 Uhr | McN

Die Stoßdämpfung ist an Fahrzeugen weniger eine Frage der Bequemlichkeit als viel mehr eine Frage der Sicherheit. Für die Dämpfung von Stößen durch Unebenheiten in der Fahrbahn ist die Federung zuständig. Die verschiedenen Arten von Stoßdämpfern sollen die Schwingungsenergien ableiten und abmildern, die beim Fahren entstehen.

Hauptaufgabe der Stoßdämpfer

Ihre hauptsächliche Aufgabe ist es, den Wagen beim Durchfahren von Kurven und beim plötzlichen Bremsen in der Spur zu halten. Dabei sind zwei Bewegungsarten zu berücksichtigen, die Zug oder Druck auf die Stoßdämpfer ausüben. Am Besten kann man dies an hydraulischen Stoßdämpfern beobachten. Sie heben und senken sich, wenn sie beim Beschleunigen oder Bremsen beansprucht werden. Zug verursacht ein Ausfedern, Druck hingegen ein Einfedern der Stoßdämpfer. Die jeweilige Dämpfung dieser Bewegungen nennt man Zug- bzw. Druckstufe.

Die Bedeutung der Zug- und Druckstufe

Anhand der Zug- und Druckstufe eines Stoßdämpfers ergibt sich der so genannte Hubweg. Damit ist die Strecke gemeint, um die sich der Stoßdämpfer unter verschiedenen Bedingungen hebt und senkt. Multipliziert man die Hubgeschwindigkeit mit der Dämpferrate, ergibt sich die dem Hub entgegen wirkende Dämpfungskraft. Beachten muss man aber auch, dass die entstehenden Zugwirkungen meist weniger stark sind als die Druckbewegungen, die beispielsweise bei starkem Bremsen eintreten können. Die Dämpfung der Druckstufe ist daher meist schwächer eingestellt als die der Zugstufe. Dank der Zug- und Druckstufe der Stoßdämpfer ist der Fahrkomfort höher, aber vor allem auch die Sicherheit der Insassen gewährleistet. Federung und Stoßdämpfung arbeiten Hand in Hand.

Verschiedene Arten der Stoßdämpfung

Neben den hydraulischen Stoßdämpfern kennt man auch mechanische, die häufig bei LKW eingesetzt werden. Sie sind durch mehrere übereinander gelegte Blattfedern erkennbar. Da sie aber in der Wirkung nicht so effektiv sind, kombiniert man sie meist mit hydraulischen Stoßdämpfern. Der außen montierte Drehstoßdämpfer wird vor allem im Rennwagen eingesetzt. An Fahrrädern und Motorrädern baut man Luftfederdämpfer ein.

Weitere Begriffe rund um das Auto finden Sie im Auto-Lexikon.

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