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Zulässige Gesamtmasse

07.06.2010, 18:26 Uhr | McN

Wer einen Führerschein macht, lernt nicht nur das Fahren eines Personen- oder Lastkraftwagens, sondern muss sich auch den theoretischen Über- und Unterbau aneignen, der rund um die Themen Verkehr und Automobil wichtig wird. Fahren findet in zahlreichen Kontexten statt, von denen man je nach Situation einige oder viele berücksichtigen muss.

Die Gesamtmasse in der StVZO

Einer davon ist die zulässige Gesamtmasse, die mit dem Kürzel "zGM" abgekürzt wird. Synonym spricht man auch vom zulässigen Gesamtgewicht eines Fahrzeuges. Festgelegt wird diese Maßeinheit in Paragraph 34 der deutschen Straßenverkehrsordnung und in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung. Die zulässige Gesamtmasse eines Fahrzeuges wird vom Fahrzeughersteller angegeben und kann aus entsprechenden Tabellen entnommen werden. Gegebenenfalls muss sie errechnet werden.

Die Berechnung

Als Berechnungsgrundlage und Eckdatum steht dafür das Leergewicht des Fahrzeuges in Addition zur maximal erlaubten Zuladung zur Verfügung. Im Leergewicht sind Werkzeuge, Schmiermittel, der gefüllte Tank oder Ersatzreifen enthalten. Zusätzlich muss bei der Nutzung von Wohnwagen oder anderen Anhängern deren Gewicht berechnet werden. Überladene Fahrzeuge erleiden häufig Achsbrüche oder sind in Unfälle verwickelt, weil man sie nicht mehr angemessen lenken kann. Eine Überladung, die die Polizei bei einer Verkehrskontrolle entdeckt, führt zu Bußgeld. Die Weiterfahrt wird erst erlaubt, wenn die zulässige Gesamtmasse stimmt.

Die Festlegung der zulässigen Gesamtmasse

Unterschiedliche Fahrzeugtypen haben unterschiedliche zulässige Gesamtgewichte. Der Gesetzgeber hat eine Einteilung in verschiedene Gewichtsklassen vorgenommen. Um eine Fahrerlaubnis zu erwerben, muss man die Gewichtsklasse der Fahrzeuge kennen, die man fahren wird. Auch für die Berechnung der Autobahnmaut wird die Gewichtsklasse als Kriterium genutzt. Personenkraftwagen dürfen laut gesetzlicher Vorgaben ein zulässiges Gesamtgewicht von 2,8 Tonnen nicht überschreiten. Gesonderte Werte gibt es jeweils für schwere Dachlasten, Achs- oder Anhängelasten, schwere Personenwagen und Transporter, leichte, mittelschwere und schwere Lastkraftwagen oder Wohnwagen-Gespanne. Um die zulässige Gesamtmasse festzulegen, müssen auch die Stabilität der verwendeten Werkstoffe, die Qualität und Belastungsfähigkeit der Reifen und andere Kriterien herangezogen werden.

Weitere Begriffe rund um das Auto finden Sie im Auto-Lexikon.

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