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Das Überschlagschutzsystem: Intelligenter Unfallschutz

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Das Überschlagschutzsystem: Intelligenter Unfallschutz

07.06.2010, 18:36 Uhr | McN

Unfallschutz ist für Autofahrer enorm wichtig. Damit ist nicht nur die Vermeidung von Unfällen durch entsprechend umsichtiges Fahrverhalten gemeint, sondern auch der Schutz der Insassen bei eventuell trotzdem eintretenden Unfällen. Mit Knautschzonen, verschiedenen Airbags, bruchsicheren Frontscheiben aus Verbundglas und anderen Maßnahmen hat man im Laufe der Jahre das Auto sicherer gemacht.

Der Überschlagschutz als Teil der Sicherheitsausstattung

Teil dieser ständig verbesserten Sicherheitssysteme ist auch das Überschlagschutzsystem. Viele Innovationen auf dem Gebiet der Sicherheit verdankt man heute dem Autobauer Volvo. In Punkto Sicherheit hatte er immer die Nase vorn, weil er Sicherheit vor Optik setzte. Viele Autobauer haben die Standards dieses Herstellers mittlerweile übernommen. Das aktive Überschlagschutzsystem meldet durch Sensoren im Fahrgastraum ein drohendes Überschlagen des Wagens und löst automatisch Gurtstraffungen aller Gurte, den Seitenaufprallschutz, die Kopf- und Schulter Airbags und andere Sicherheitssysteme aus. Dadurch werden Unfallfolgen erheblich abgemildert.

Die Entwicklung des ersten aktiven Überschlagschutzsystems

Zunächst hatte der Schutz der Insassen beim seitlichen und frontalen Crash im Vordergrund der Unfallforschung gestanden. Als Resultat daraus wurden Airbags, Dreipunkt-Gurtsysteme, Warnmelder zum Anlegen des Gurtes, Anti-Blockiersysteme, gepolsterte Armaturen, Energie ableitende Knautschzonen, sicherere Kindersitze und ähnliches entwickelt. Mit speziellen Crash-Test-Dummys konnte man verschiedene Unfälle simulieren und daraus Schlüsse ziehen. Durch die anschließend entwickelten technischen Innovationen wurde das Fahren deutlich sicherer. Nun rückte der sich überschlagende Wagen mehr in den Mittelpunkt der Betrachtung.

Einführung durch Volvo

1997 erfand man bei Volvo das erste aktive Überschlagschutzsystem, das man ROPS nannte. Dieser Begriff steht für "Roll Over Protection System". Es wurde zunächst nur bei den Cabrio-Sportwagen eingesetzt. Später entwickelte Autoliv das Advanced Rollover System (AROSA). Auch das System von Volvo wurde erweitert. Andere Autohersteller übernahmen diese Erfindungen nach und nach, allerdings in unterschiedlichem Maße.

Weitere Komponenten des Überschlagschutzsystems

Zum Überschlagschutzsystem gehören aber auch passive Überschlagschutzkomponenten wie Überrollbügel hinter den Sitzen von Fahrer und Beifahrer, verstärkte Dachkonstruktionen und A-Säulen sowie eine Innenraumstruktur, die auf sie einwirkende Energien ableitet.

Weitere Begriffe rund um das Auto finden Sie im Auto-Lexikon.

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