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Warnwestenpflicht in Deutschland: Die Warnweste gehört in jedes Auto

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Die Warnweste gehört in jedes Auto

10.08.2010, 14:20 Uhr | ampnet

Die Warnweste gehört in jedes Auto. Eine Warnweste sollte jeder mitführen (Montage: DVR/auto-reporter.net/GTÜ)

Eine Warnweste sollte jeder mitführen (Montage: DVR/auto-reporter.net/GTÜ)

 

Auch wenn die Warnweste auf deutschen Straßen für Pkw-Fahrer keine Pflicht ist, empfiehlt die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) zur eigenen Sicherheit bei Pannen oder Unfällen das Tragen der Sicherheitsausstattung. In vielen europäischen Ländern muss neben dem Warndreieck die gelb, orange oder rot reflektierende Weste in jedem Fahrzeug mitgeführt werden. Wer die Vorschriften im Ausland ignoriert, riskiert hohe Geldbußen.

Sicherer mit Warnweste unterwegs

Wer eine Warnweste trägt, wird wegen des leuchtenden Materials fünfmal früher wahrgenommen. Besonders bei der Unfallhilfe, beim Aufstellen des Warndreiecks, bei einem Reifenwechsel oder dem Weg zur Notrufsäule besteht ohne Weste eine deutlich höhere Gefahr, in der Dunkelheit übersehen zu werden. Für die Warnwesten existiert eine europaweit einheitliche Norm. Die zugelassenen Warnwesten besitzen das europäische Kontrollzeichen EN 471. In der Regel sind sie für wenige Euro zu bekommen.

Warnweste sollte griffbereit liegen

Wer auf der Autobahn oder Landstraße einen Unfall oder eine Panne hat, sollte schon vor dem Verlassen des Fahrzeugs die Warnweste anlegen. Ein denkbar ungünstiger Ort, die Warnweste im Fahrzeug aufzubewahren, ist daher der Kofferraum. Besser ist die Aufbewahrung unter dem Fahrersitz, in den Ablagefächern der Tür oder im Handschuhfach.

In Deutschland (noch) keine Pflicht für alle

In Deutschland ist das Mitführen einer Warnweste nur in gewerblich genutzten Fahrzeugen vorgeschrieben. Die Regelungen in vielen europäischen Ländern sind höchst unterschiedlich und in einigen Staaten drohen bei Missachtung der Warnwestenpflicht empfindlich hohe Bußgelder.

Wo eine Warnweste Pflicht ist

In Frankreich, Kroatien, Montenegro, Norwegen, Österreich, Portugal, Rumänien (über 3,5 t) und Tschechien sind Autofahrer verpflichtet, eine Warnweste ständig mitzuführen und bei Bedarf anzulegen. In anderen Ländern gibt es nur eine Tragepflicht bei Panne oder Unfall, so etwa in Belgien, Bulgarien, Italien, Luxemburg, Rumänien, der Slowakei, Slowenien und Spanien.

Teils sehr Bußgelder im Ausland

Zum Teil ist für alle Insassen eine solche Weste vorgeschrieben. Wer sich außerhalb geschlossener Ortschaften bei einer Panne oder einem Unfall außerhalb des Fahrzeugs aufhält muss ebenfalls eine Warnweste tragen. Warnwestenmuffel werden von der Polizei schnell zur Kasse gebeten - das kann auch schon mal 100 Euro kosten. In Portugal sind dafür zwischen 120 und 600 Euro fällig. Gesondert kalkuliert wird in manchen Ländern, wenn bei einem Unfall oder einer Panne die Weste nicht getragen wird – das kann in Belgien bis zu 1 375 Euro kosten und in Ungarn immerhin noch bis zu 105 Euro.

Auch Fahrradfahrer müssen Warnweste tragen

Wichtig für Italienreisende: Hier müssen Fahrradfahrer außerhalb geschlossener Ortschaften eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang und eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang eine Warnweste tragen. Dasselbe gilt in Tunnels. Andernfalls droht eine Geldbuße zwischen 23 und 92 Euro.

Strafen werden europaweit vollstreckt

Wer in einem europäischen Nachbarland ein Bußgeld zahlen muss, der ist auch durch die Fahrt nach Deutschland nicht vor der Strafe sicher. Denn ab einer Bußgeldhöhe von 70 Euro gilt eine europaweite Vollstreckung.

 
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