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Eiskratzen adé: Forscher entwickeln Alleskönner-Scheibe

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Eiskratzen adé: Forscher entwickeln Alleskönner-Scheibe

21.09.2010, 10:39 Uhr | t-online.de

Eiskratzen adé: Forscher entwickeln Alleskönner-Scheibe. Mit der neuen Super-Scheibe wird Eiskratzen überflüssig (Foto: Imago)

Mit der neuen Super-Scheibe wird Eiskratzen überflüssig (Foto: Imago)

Eiskratzen könnte für Autofahrer bald der Vergangenheit angehören. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Oberflächentechnik IST in Braunschweig haben eine Windschutzscheibe entwickelt, die nicht mehr zufrieren kann. Eine spezielle Beschichtung lässt sie langsamer abkühlen, wodurch sich weniger Kondenswasser niederschlägt, das überfrieren könnte.

Kein Kondenswasser mehr

Die Außenschicht ist niedrig emittierend. Sie sorgt also dafür, dass die Scheibe viel langsamer abkühlt. So kann sich Kondenswasser nicht bilden. Die Scheibe bleibt trocken und eisfrei.

Schicht ist "extrem stabil"

Ein weitere Vorteil: "Unsere neue Schicht ist extrem stabil", sagt Dr. Bernd Szyszka vom IST. "Temperaturen bis 900 Grad Celsius sind kein Problem, und selbst wenn man sie stark verbiegt – die Schicht bleibt wie sie ist."

Keine Kratzer, keine Korrosion

Nicht nur, dass die Schicht leicht beheizbar ist – ganz ohne störende Drähte, wie man sie von Rückscheiben kennt. Auch die gute Transparenz lässt sich sehen: Die Schicht hat eine so genannte visuelle Transmission von mehr als 80 Prozent. Zudem ist die Beschichtung korrosions- und kratzfest. Sie bietet sogar Kratzschutz für Floatglas, ein spezielles Flachglas.

Stabiler Werkstoff

Das "Beschichtungssystem basiert auf nanokristallinem Indiumzinnoxid (ITO)", sagt Szyzska. "Dieser Werkstoff hat nicht nur hervorragende optische und elektrische Eigenschaften, er ist zudem mechanisch und chemisch viel stabiler als Zinnoxid." Bisher nutzte man schon ähnliche Schichten, die aus Zinnoxid bestehen. Diese können aber bei zu hohen Temperaturbelastungen, wie beispielsweise beim Glasbiegen, Risse aufwerfen. Daher kommen Zinnoxid-Schichten nur begrenzt industriell zum Einsatz. Der Prototyp einer solchen Schicht ist auf der Messe Glasstec vom 28. September bis 1. Oktober in Düsseldorf zu sehen.

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