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Benzinpreise: ADAC erwartet bald Rekordhoch

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Benzinpreise: ADAC erwartet bald Rekordhoch

08.12.2010, 10:36 Uhr | AFP

Benzinpreise: ADAC erwartet bald Rekordhoch. Benzinpreise steigen und steigen (Foto: Imago)

Benzinpreise steigen und steigen (Foto: Imago)

Die erneut hohen Benzinpreise könnten 2010 nach Einschätzung des ADAC zum teuersten Jahr aller Zeiten für Autofahrer machen. "Es ist so gut wie sicher, dass wir am Jahresende sagen müssen, Benzin war noch nie so teuer wie in diesem Jahr", sagte ein ADAC-Sprecher.

Benzinpreise: "noch einige Überraschungen"

Superbenzin und Diesel hätten bereits zum vergangenen Wochenende an den Tankstellen neue Jahreshöchststände erreicht, heißt es beim ADAC. Zwar hätten die Preise seitdem wieder etwas nachgelassen, zögen aber schon wieder an. In den nächsten Tagen und Wochen sei aus Sicht der Autofahrer deswegen mit "noch einigen Überraschungen" zu rechnen.

Benzinpreise: Allzeithoch lang 2008 bei fast 1,60 Euro

Bisher galt laut ADAC 2008 als teuerstes Jahr aller Zeiten für Autofahrer. Die damals noch brummende Konjunktur vor dem dramatischen Einbruch der Weltwirtschaft hatte die Spritpreise auf Rekordniveau getrieben. Der Preis für Superbenzin erreichte damals im Juli ein Allzeithoch von 1,585 Euro, Diesel mit 1,538 Euro.

Benzin im Schnitt teurer als 2008

"Davon sind wir zwar noch gut zehn Cent entfernt, im Jahresdurchschnitt wird Kraftstoff jedoch teurer sein als 2008", sagte der ADAC-Sprecher. Am vergangenen Freitag hatte Super ein Jahreshoch mit einem deutschlandweiten Schnitt von 1,478 Euro erreicht. Diesel lag mit 1,307 Euro laut ADAC ebenfalls auf einer Höchstmarke.

Fass Rohöl deutlich teurer geworden

Ausschlaggebend für die hohen Spritpreise sind derzeit mehrere Faktoren. Die Rohölpreise ziehen mit dem Ende der Wirtschaftskrise wieder deutlich an und erreichen ebenfalls immer neue Rekordmarken. Am Dienstag kostete ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent in London bis zu 92,61 US-Dollar (rund 70 Euro) und damit so viel wie seit Oktober 2008 nicht mehr. Gleichzeitig ist der Euro derzeit im Vergleich zum Dollar schwach. Da Rohöl in Dollar gehandelt wird, ist Rohöl damit in Euro gerechnet teurer.

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