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Schneeketten: So klappt die Montage

27.12.2010, 12:51 Uhr | mid, t-online.de, mid

Schneeketten: So klappt die Montage. Auf machen Straßen gilt eine Schneekettenpflicht (Foto: Auto-Reporter.Net)

Auf machen Straßen gilt eine Schneekettenpflicht (Foto: Auto-Reporter.Net)

Bei extremen winterlichen Straßenverhältnissen kommt man auch mit den besten Winterreifen nicht mehr weiter. Dann helfen nur noch Schneeketten. Zudem können die Ketten hilfreich sein, um steckengebliebene oder festgefahrene Autos zu befreien. Auf einigen alpinen Straßen und Gebirgspässen, die entsprechend beschildert sind, besteht sogar Schneekettenpflicht. Doch nur die wenigsten Fahrer sind mit der Montage vertraut. Unser Ratgeber sagt Ihnen, worauf Sie dabei achten müssen.

Schneeketten: Bei der Anschaffung auf die richtige Größe achten

Schon bei der Anschaffung oder Anmieten müssen die Fahrer auf die richtigen Maße der Ketten achten. Am besten die Reifengröße notieren und im Fachhandel oder beim Vermietservice nach den geeigneten Ketten fragen. Wer zur falschen Reifendimension greift, der riskiert Schäden am Fahrzeug. Sitzen die Ketten deswegen zu locker, kann das Radhaus beschädigt werden - sitzen sie zu fest, leidet der Reifen. Darauf weist der Autoclub von Deutschland (AvD) hin.

In Ausnahmefällen gibt es auch Fahrzeugtypen, an denen sich keine Schneeketten aufziehen lassen, weil die Radkästen dafür zu eng sind. Wichtig ist zudem eine übersichtliche und leicht verständliche Montageanleitung.

Schneeketten: Vor dem Ernstfall Montage testen

Vor dem Urlaub sollte der Fahrer dann in der heimischen Garage einmal bei einer Trockenübung die Ketten auf die Reifen ziehen, um bei Eis und Schnee nicht zum ersten Mal mit der Montage konfrontiert zu werden.

Rechtzeitig Parkplatz ansteuern

Im Ernstfall sollte rechtzeitig ein Parkplatz angesteuert werden, um die Ketten möglichst auf ebener Fläche und nicht in Hanglage montieren zu können. Handschuhe, eine Taschenlampe und eine wasserfeste Matte erleichtern die Arbeit, die Warnweste sollte ohnehin an Bord sein.

Die winterliche Fahrhilfe wird immer auf die Reifen der Antriebsachse montiert, wo sie auf rutschigem Schnee das Durchdrehen der Räder verhindern. Bei Allradlern sollte in der Betriebsanleitung nachgeschaut werden, welche Achse in Frage kommt. Wer mit einem Anhänger in den Ski-Urlaub fährt, sollte einen zweiten und passenden Satz Schneeketten mitnehmen. Er erhöht bei extremer Witterung die Spurstabilität und die Bremsbarkeit des Gespanns.

Unterschied zwischen Seil- und Ringketten

Grundsätzlich wird zwischen Seil- und Ringketten unterschieden. Bei den deutlich teureren Ringketten wird der elastische Bügel, der die Kette als Ganzes trägt, mit einem Griff um das Rad gestülpt. Der Ring muss nach dem Überstülpen nur noch auf der Vorderseite des Reifens verzurrt werden. Ringketten eignen sich besonders für Fahrzeuge mit engen Radkästen.

Die klassische Seilkette hingegen hängt zwar ebenfalls an einem Ring, hat aber keine Vorspannung. Sie muss netzartig hinter dem Rad durchgezogen, im Radhaus angehoben und anschließend verschlossen werden. Erst dann kann sie auf dem Reifen ausgerichtet werden.

Richtigen Halt überprüfen

Bei einigen Kettentypen muss das Rad nach dem Anlegen ein Stückchen weitergedreht werden, damit die Verschlüsse zuschnappen können. Grundsätzlich sollten die Fahrer nach 50 bis 100 gefahrenen Metern überprüfen, ob die Ketten richtig sitzen. Sie brauchen etwas Bewegungsspielraum.

Nicht schneller als 50 km/h

Generell gilt mit Schneeketten: nicht schneller als 50 Kilometer pro Stunde fahren. Außerdem sollte das elektronische Stabilitätsprogramm nach Möglichkeit ausgeschaltet werden, um die Grip-Wirkung zu erhöhen. Sobald die Fahrbahn nicht mehr eis- und schneebedeckt ist, sollten die Fahrer die Ketten unbedingt abmontieren, denn das Fahren auf Asphalt kann auf Dauer die Ketten stark in Mitleidenschaft ziehen. Nach Gebrauch sollten Schneeketten mit leicht warmem Wasser gereinigt und trocken gelagert werden.

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