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ABS wird seit 1979 angeboten

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ABS wird seit 1979 angeboten

29.03.2011, 16:14 Uhr | Press-Inform, t-online.de, Press-Inform, t-online.de

Wer vor zwanzig Jahren Führerschein machte, lernte noch die Stotterbremse. Bei einer Notbremsung sollte der Fahrer das Bremspedal kurz anlupfen, um die blockierten Räder wieder freizugeben. In der Praxis waren nur geübte Fahrer dazu in der Lage. In der Schrecksekunde treten die meisten instinktiv mit aller Kraft auf die Bremse, mit der Folge, dass die Reifen regelmäßig blockieren. Was der Mensch nicht kann, muss halt die Technik übernehmen. Kluge Leute haben dafür das Antiblockiersystem (ABS) ersonnen.

Dafür wird an jedem Rad ein Drehzahlsensor angebracht. Nimmt bei einem Bremsvorgang die Drehzahl unverhältnismäßig ab, werden automatisch Ventile geöffnet, die den Bremsdruck vermindern. Eine elektrische Pumpe fördert anschließend das Hydrauliköl wieder in das System zurück - wodurch sich der Bremsdruck und die Bremswirkung wieder erhöhen. Das passiert in schneller Folge ungefähr 10-mal in jeder Sekunde - zuverlässiger als jeder Mensch es könnte.

Weil so Seitenführungskräfte des Rades erhalten werden und das Fahrzeug lenkbar bleibt, rutscht nicht mehr unkontrolliert gerade aus. Damit löst ABS ein Problem, das von Anbeginn an die Automobilbauer beschäftigte. Die Mercedes S-Klasse war 1979 das erste Serienfahrzeug, in dem ABS verfügbar war. Der Ford Scorpio bekam die automatische Stotterbremse Mitte der 80er serienmäßig. Seit 2004 werden in Europa standardmäßig alle Pkw mit ABS ausgestattet.

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