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Partikelfilter für Benziner gefordert

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Partikelfilter für Benziner gefordert

07.07.2011, 14:47 Uhr | dpa, mid

Partikelfilter für Benziner gefordert. Müssen auch bald Benziner einen Partikelfilter haben? (Foto: mid)

Müssen auch bald Benziner einen Partikelfilter haben? (Foto: mid)

Die Deutsche Umwelthilfe warnt vor Feinstaub aus Benzinmotoren und fordert Grenzwerte wie beim Dieselantrieb. Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch sagte am Donnerstag, die wegen ihrer Sparsamkeit beliebten Direkteinspritzer stießen deutlich mehr ultrafeine Partikel aus als etwa für Diesel erlaubt sei. Die Partikel könnten schwere Erkrankungen der Atemwege und des Herz-Kreislaufsystems auslösen.

Hoher Partikelausstoß bei Benziner

Resch bezog sich auf Tests mit deutschen Kompaktwagen: Eine vom ADAC durchgeführte Messung bei einem benzingetriebenen BMW 1er offenbart, einen bis zu siebenfach höheren Partikelausstoß als gesetzlich für Diesel-Pkw erlaubt.

Direkteinspritzung ist das Problem

Auch ein VW Golf mit 1,2-Liter-TSI-Benziner soll den Grenzwert überschreiten. Zurückzuführen ist dies auf die Direkteinspritzung, die im Motorraum zu großen Mengen besonders kleiner Partikel führt.

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Direkteinspritzer sind sparsamer

Direkteinspritzer mischen den Kraftstoff direkt im Zylinder mit der Luft und nicht wie herkömmliche Motoren in einem vorgelagerten Vergaser. Das spart Sprit und senkt den Kohlendioxidausstoß.

Limit für Benziner gefordert

Bislang gibt es den Angaben zufolge für Diesel und Benziner einen Höchstwert für die Partikelmasse. Von September an greife beim Diesel auch ein Limit für die Zahl der Partikel - dieses fordert die Umwelthilfe gemeinsam mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) auch für Benziner.

Filter für Benziner kostet etwa 100 Euro

Auch Benzin-Direkteinspritzer bräuchten dann einen Partikelfilter. Der VCD bezifferte die Kosten am Donnerstag auf rund hundert Euro.

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