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LED-Scheinwerfer: Andere Autofahrer weniger blenden

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LED-Scheinwerfer: Andere Autofahrer weniger blenden

12.09.2013, 16:04 Uhr | ob (CF)

LED-Scheinwerfer sind nicht nur energieeffizient, sondern blenden entgegenkommende Autofahrer dank moderner Technik so gut wie gar nicht mehr. Immer mehr Autohersteller bieten entsprechende Leuchten als Sonderausstattungsmerkmal an. Die ersten Tests zeigen, dass sich die Investition lohnt.

Die alte Glühlampe hat ausgedient

Im aktuellen Jahrzehnt muss die herkömmliche Glühlampe, die immer seit über 100 Jahren für Beleuchtung in allen Lebenslagen gesorgt hat, endgültig abdanken: Nicht zuletzt dank der Glühbirnen-Reform sind Verbraucher mehr denn je zum Energiesparen angehalten. Die LED-Leuchte scheint die Lösung aller Probleme zu sein: Ob in Fernsehern, in der Schreibtischlampe oder in Form von LED-Scheinwerfer – die Technik ist besonders stromsparend, umweltverträglicher als die klassische Glühlampe und dazu noch äußerst vielseitig einsetzbar. Und es kommt noch besser: LEDs (steht für „Licht emittierende Diode“) sind derzeit noch recht teuer in der Anschaffung, haben aber eine deutlich längere Lebensdauer als klassische Leuchten. (Beschlagene Scheinwerfer: Woran liegt es?)

Nie mehr andere Fahrer blenden 

Mittlerweile ist das Trendthema LED auch bei den Autoherstellern angekommen: Audi beispielsweise setzt bereits verstärkt auf stromsparende LED-Schweinwerfer, die bis zum Jahr 2018 etwa eine achtfach höhere Leistung erreichen sollen. Richtig spannend wird es bei den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Technik: Ein LED-Scheinwerfer besteht aus vielen kleinen Dioden, die als eine Art Mini-Lampe fungieren.

Jede Diode kann theoretisch einzeln angesteuert werden, wodurch eine automatische Anpassung des Lichtkegels für Nebel oder Kurven vorgenommen werden kann. Ist das Auto mit einer Kamera ausgestattet, können LED-Scheinwerfer schon bald automatisch abblenden und so eine Beeinträchtigung des entgegenkommenden Verkehrs durch eine Blendung des Fahrers verhindern. Eine solche „Abschatter-Technik“ ist längst keine Zukunftsmusik und könnte in wenigen Jahren den Massenmarkt erreichen. (Totwinkel-Assistent: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr)

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