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E10: BP will Kosten auf Verbraucher abwälzen

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BP will E10-Kosten auf Verbraucher abwälzen

26.08.2011, 08:39 Uhr | AFP, dpa

E10: BP will Kosten auf Verbraucher abwälzen. E10: BP will Kosten auf Autofahrer abwälzen (Quelle: imago)

E10: BP will Kosten auf Autofahrer abwälzen (Quelle: imago)

In der Debatte um den umstrittenen Biosprit E10 hat der Mineralölkonzern BP Europa gedroht, die Autofahrer zur Kasse zu bitten.

BP will Strafen auf Autofahrer umlegen

Hintergrund seien Strafen, die den Konzernen womöglich bevorstehen, falls sie ihre vorgeschriebenen Quoten an Biokraftstoffen nicht erreichen, erläuterte der Chef der Aral-Mutter BP Europa, Uwe Franke, den Zeitungen der Essener "WAZ"-Gruppe.

Nichterfüllung der Quote kostet Branche bis zu 400 Millionen Euro

"Die Kosten für die Nichterfüllung der Quote dürften vermutlich für die Branche zwischen 300 bis 400 Millionen Euro liegen", sagte Franke. Am Ende werde den Unternehmen nichts anderes übrig bleiben, als die Kosten an die Kunden weiterzugeben.

Tankstellen müssen Biosprit verkaufen

Die deutschen Tankstellen sind verpflichtet, in der Summe einen bestimmten Anteil von Biosprit zu verkaufen. Dies wollte die Mineralölwirtschaft mithilfe von E10 erreichen: Dem Superbenzin sind zehn Prozent Bioethanol beigemischt - statt fünf Prozent im normalen Benzin. Rund zehn Prozent der Autos auf deutschen Straßen vertragen diesen Kraftstoff nicht.

Autofahrer meiden E10 weiterhin

E10 hätte schon zu Jahresbeginn flächendeckend eingeführt werden sollen. Wegen mangelnder Akzeptanz durch die Autofahrer hatte die Mineralölwirtschaft die Umstellung der Tankstellennetze und Raffinerien jedoch auf halbem Wege gestoppt.

Nur jeder siebte tankt Biosprit E10

Im Juni griff nur rund jeder siebte Tankstellenkunde nach dem umstrittenen Sprit mit erhöhtem Bioethanolanteil von zehn Prozent. Die größte deutsche Tankstellenkette Aral hatte angekündigt, mit der flächendeckenden Einführung des Biosprits im Westen und Norden Deutschlands zu beginnen.

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