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Vorauszahlung - Meist steckt ein Betrugsversuch dahinter

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Vorauszahlung: Meist steckt ein Betrugsversuch dahinter

01.03.2012, 09:37 Uhr | bp (CF)

Mittlerweile haben sich die unzähligen Betrugsfälle in Zusammenhang mit Vorauszahlungen bei Gebrauchtwagen-Transaktionen herumgesprochen: Alle großen Anzeigebörsen warnen eindringlich vor Bargeldtransfers vor der Fahrzeugübergabe.

Vorauszahlung bei Internetangeboten: Altbekannte Betrugsmasche

Der Nepp mit der Vorauszahlung läuft immer nach demselben Schema ab: Sie finden einen unglaublich preisgünstigen Gebrauchtwagen im Internet oder in der Tageszeitung. Ausstattung, Laufleistung und Preis stehen mehr als perfekt im Einklang – Schnäppchenalarm! Sie greifen sofort zum Telefonhörer oder schicken eine E-Mail, um sich die einmalige Gelegenheit nicht entgehen zu lassen. Der Verkäufer meldet sich sogleich: Es gäbe bereits diverse Interessenten. Er könnte Ihnen ein Vorkaufsrecht zusichern, sofern Sie einen Betrag X als "Sicherheitsleistung" überweisen. Diese Sicherheitsleistung sollen Sie bei einem speziellen Dienstleister beispielsweise auf den Namen eines Verwandten ausstellen – hiermit will der Betrüger vermeintliche Sicherheit suggerieren.

Sicherheit bei einem Ihrer Bekannten

Nach der Hinterlegung der Sicherheitsleistung erfragt der Verkäufer den Namen der Person, auf die das Geld hinterlegt wurde. Angeblich erfolgt dies zu seiner eigenen Sicherheit. Tatsächlich benötigt er die Daten für die Fälschung eines Personalausweises mit dem Namen der Person. Mit einem solchen Dokument kann er die hinterlegte Sicherheitsleistung abheben.

Enormer Schaden

Nicht selten liegt die geforderte Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich, so dass beim geprellten Gebrauchtwagen-Käufer ein wahrlich signifikanter Schaden entsteht. Um den Betrug zu vertuschen, hinterlegen die Verkäufer nicht selten einen Personalausweis oder den Fahrzeugschein – wiederum als „Sicherheit“. Meistens entpuppen sich die Dokumente als Fälschungen. Bis der Käufer die Vorauszahlungsmasche den Behörden gemeldet hat, sind die Verantwortlichen in der Regel längst über alle Berge. Verzichten Sie daher unbedingt auf eine Vorauszahlung des Kaufpreises.

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