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Automatikgetriebe vor dem Gebrauchtwagenkauf kontrollieren

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Autokauf  

Automatikgetriebe vor dem Gebrauchtwagenkauf kontrollieren

04.09.2013, 13:53 Uhr | pk (CF)

Wenn Sie einen Gebrauchtwagen mit Automatikgetriebe übernehmen, sind im Rahmen der Vorbesichtigung verschiedene Teile und Verschleißerscheinungen zu überprüfen. Sofern Sie das Fahrzeug von einer Privatperson kaufen und Verschleißerscheinungen übersehen, kann der Gebrauchtwagen einige Monate später zur Kostenfalle mutieren.

Beim Automatikgetriebe zwei Mal hinschauen

Reparaturaufwendungen für das verschlissene Automatikgetriebe eines Gebrauchtwagens gehen schnell in den vierstelligen Bereich. Dementsprechend sollten Sie bei einem Gebrauchtwagen-Kauf lieber zwei Mal hinsehen und im Zweifel einen Experten oder eine unabhängige Werkstatt hinzuziehen.

Ältere Fahrzeuge verfügen über einen Messstab, über dessen dünnes Rohr frisches Automatik-Öl eingefüllt werden muss. Führen Sie vor dem Start des Motors etwa vier Liter Schmierstoff ein. Stellen Sie zuvor sicher, dass auch der zum Fahrzeugtyp passende Schmierstoff verwendet wird. Nach dem Einfüllen muss die Flüssigkeit bis zur unteren Markierung des Peilstabs reichen. Messen Sie mehrmals hintereinander, da eventuell vorhandene Ölreste den tatsächlichen Stand verfälschen können.

Probefahrt durchführen, Ölstand kontrollieren

Führen Sie nun eine Probefahrt durch. Anschließend kontrollieren Sie den Ölstand ein weiteres Mal und führen bei Bedarf eine Korrektur durch. Beachten Sie dabei, dass der Ölstand bei einem kalten Getriebe in der Regel etwas geringer ausfällt, als er tatsächlich ist. Eine Überfüllung ist in jedem Fall zu vermeiden, da austretendes Öl über die Getriebelüftung auf den Auspuff gelangen und eine starke Rauchentwicklung provozieren kann.

Kein Messstab bei neueren Fahrzeugen

Neuere Fahrzeuge haben in der Regel keinen Messstab mehr: Der Schmierstoff muss in einem solchen Fall über eine Einfüllschraube oder ein kleines Rohr eingeführt werden. Die Überprüfung des Automatikgetriebes geht hierbei über eine spezielle Kontrollschraube vonstatten, aus der überschüssiges Öl austritt. Ansonsten unterscheidet sich die Überprüfung nicht wesentlich: Führen Sie auch hier eine Probefahrt durch und überprüfen Sie den Ist-Zustand im Anschluss. Beachten Sie im Zuge dessen etwaige Hinweise des Herstellers in der Betriebsanleitung: Bei manchen Modellen muss die Messung entweder bei warmem oder kaltem Getriebe erfolgen.

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