16.11.2011, 08:37 Uhr | Marcel Sommer, Press-Inform
Flügeltüren, Chrom und jede Menge Pferdestärken: Die Dubai Motor Show ist ein gewaltiger Spielzeugladen für die Reichen und Schönen. Der Verkauf von Luxusfahrzeugen ist in der Golfregion in diesem Jahr um 20 Prozent gestiegen. Da wundert es nicht, dass nahezu alle Premiumhersteller die größte Automobilausstellung im Mittleren Osten auf ihrem Plan haben.
Die Hersteller der schnellsten und teuersten Autos der Welt warten in den mit Luxusautos gespickten Hallen auf kaufkräftige Interessenten. Die Erbauer des SSC Tuatara stehen aus diesem Grund nur sehr selten allein neben ihrem Superauto. Bei 1350 PS und einer abgeregelten Höchstgeschwindigkeit von 444 km/h ist das kein Wunder.
Aston Martin zeigt mit dem Zagato ein 385.500 Euro teuren Straßenableger ihres Rennwagens und Lexus ihren 275.000 Euro teuren Supersportler LFA. Das große Mutterunternehmen Toyota präsentiert auf seinem 1400 Quadratmeter großen Stand neben Corolla, RAV4, Land Cruiser und ihrem größten SUV, dem Sequoia, das Celica-Konzeptfahrzeug FT-86, was zwar vom Design in die Sportwagenwelt passt, doch mit seinen 200 PS zu den schwächeren Autos in diesen Tagen zählt.
Ebenfalls aus Japan geht der neue Nissan GT-R an den Start. Der 550 PS starke Porscheschreck wird ab dem 24. November in Japan und im kommenden Januar in Europa in den Verkaufshallen der Händler stehen. Der 320 km/h schnelle McLaren MP4-12C mit 592 PS und einer Beschleunigung von 0 auf 200 km/h in 9,1 Sekunden entspricht hingegen schon etwas mehr dem Geschmack der Scheichs.
Ebenso wie der Inbegriff der fahrenden Sportlichkeit, der Bugatti Grand Sport. Das Cabrio erreicht dank seiner 1001 PS Tempo 407. Den Preis des besten Superautos bei den diesjährigen Middle East Motor Awards gewann mit dem Lamborghini Aventador LP 700-4 ein weiterer exklusiver Messebesucher. Der 700 PS starke Italiener schafft den Sprint auf Tempo 100 in nur 2,9 Sekunden und ist bis ins Jahr 2013 bereits ausverkauft.
Dass nicht nur straßenzugelassene Zweimannraketen zu solchen Fahrleistungen fähig sind, zeigt der Veredler, der auf keiner Messe für Superluxusfahrzeuge fehlen darf: Brabus. Firmenchef Bodo Buschmann hat es sich in diesem Jahr nicht nehmen lassen, eine Weltpremiere zu präsentieren, die nicht nur schnell und stark ist, sondern auch für den Familienausflug taugt. Das schnellste und leistungsstärkste Luxuscoupé der Welt, der Brabus 800 Coupé mit 800 PS, 1420 Newtonmetern und einer abgeregelten Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h basiert auf dem aktuellen Mercedes CL 600.
Ein weiteres Unternehmen der Brabus-Gruppe, Startech, zeigt auf der Dubai Motor Show eine veredelte Version des Range Rover Vogue Supercharged. Der zu den beliebtesten SUVs auf der arabischen Halbinsel zählende Range Rover wurde mit einem Aerodynamik-Paket und extravaganten Innenraumveredlungen individualisiert.
Anders als zu erwarten, wagen sich einige Marken unter anderem mit "untermotorisierten" Modellen auf die blank geputzten Ausstellungsflächen. Audi zum Beispiel präsentiert den Q3 und versucht damit in den Scheichstaaten in ein neues Marktsegment zu stoßen. Die teureren Modelle oberhalb des A6 mit dem Aushängeschild R8 GT haben die Ingolstädter ebenfalls im Gepäck.
Konzernbruder Volkswagen lässt die 250 PS starke R-Version des Scirocco in Dubai debütieren. An seiner Seite stehen der Golf R, der neue Jetta, der Golf GTI, der Touareg V8 und der Amarok-Pick-Up. Bei Porsche bildet der neue 911 den Schwerpunkt des Messeauftritts. Die PS-verwöhnten Messebesucher zieht es allerdings zu gleichen Teilen in die Nähe des 918 RSR Konzeptautos. 777 PS und ein Design, welches für offene Münder sorgt, sind eben ausschlaggebende Argumente.
Bei BMW feiert der neue M5 sein arabisches Debüt. Der 560 PS starke Münchener ist umringt von weiteren M-Versionen wie der des X6, X5 und der des Einsers. Das neue Cabrio des Sechsers und die Coupévariante stehen ihm, wie auch das neue Mini Coupé, der Mini Countryman und der Mini Cooper S Hatch sowie das Konzeptfahrzeug Mini Paceman ebenfalls zur Seite. Einen besonderen Höhepunkt bildet, anlässlich des 40. Jahrestags der Vereinigung der Vereinigten Arabischen Emirate, die im Dezember 1971 stattfand, der BMW 7er in der UAE 40th Anniversary Limited Edition. Das BMW-Flaggschiff-Modell ist auf 40 Exemplare limitiert.
16.11.2011, 08:37 Uhr | Marcel Sommer, Press-Inform
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