24.01.2012, 09:22 Uhr | t-online.de
In der Front sind häufig Sensoren für Assistenzsysteme verbaut. Werden die beschädigt, wird die Reparatur meist teuer.
Fast jeder Autofahrer hat die Erfahrung bereits machen müssen: Selbst bei kleinen Unfällen entsteht oft schon ein großer Schaden. Und das Risiko steigt mit dem technischen Fortschritt: In Front- und Heckschürzen sitzen nun hochsensible Sensoren, die bei einem Crash Schaden nehmen - und richtig teuer sind.
Das hat nun auch ein Crashtest des ADAC gezeigt: Ist ein Fahrzeug mit Assistenzsystemen in einen leichten Auffahrunfall involviert, kann es schnell sehr teuer werden. Ein Toyota Avensis fuhr mit nur 10 km/h auf einen stehenden Audi Q7. Sachschaden beim Toyota: Mehr als 5000 Euro.
Allein 65 Prozent der Kosten verursacht bei diesem Bagatellunfall das getroffene Radarsystem (ACC-Sensor). Zusätzlich fallen Kosten für rund 16 Arbeitsstunden für Mechatroniker und Lackierer an. Laut ADAC müssen Radarsysteme deshalb geschützter verbaut werden. Ist dies nicht möglich, sollte sichergestellt sein, dass die teuren Bauteile durch günstige Reparatursätze instand gesetzt werden können. Wie etwa bei den Scheinwerfern des Toyota, bei denen ein abgebrochener Halter für 13 Euro ersetzt werden kann.
Eine Hauptursache für den hohen Schaden bei diesem Crash ist, dass sich die Stoßfänger auf unterschiedlichen Höhen befinden. Der Schaden würde geringer ausfallen, wenn die Stoßfänger auf gleicher Höhe wären. Dann wären Motorhaube, Kühlergrill, der Kondensator der Klimaanlage, die Schlossträger der beiden Scheinwerfer sowie der Radarsensor des Avensis nicht beschädigt worden. Die Kosten für Ersatzteile lägen deutlich unter 1000 Euro. Auch der Zeitaufwand für die Reparatur ist dann geringer.
Eine Recherche des ADAC zeigt außerdem, dass die Unterschiede bei den Preisen für Radarsensoren gewaltig sind. Es besteht also durchaus die Möglichkeit, diese Hightech-Produkte günstiger anzubieten. Bei Mercedes ist ein Sensor schon für 464 Euro erhältlich. Wird ein Sensor eines Honda, Jaguar oder Toyota bei einem Bagatellunfall beschädigt, muss der Verbraucher schnell über 3000 Euro ausgeben.
Laut ADAC sollten die Sensoren durch spezielle Halterungen mit Sollbruchstellen besser geschützt werden. Auch eine bauliche Trennung von Sensor und Elektronik, die im Motorraum sicherer aufgehoben wäre, kann die Kosten drücken.
24.01.2012, 09:22 Uhr | t-online.de
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