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Range Rover Evoque Test: Hoch hinaus mit dem SUV

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Hoch hinaus mit dem Range Rover Evoque

17.03.2012, 10:00 Uhr | Patrick Schäfer

Range Rover Evoque Test: Hoch hinaus mit dem SUV. Der Range Rover Evoque macht Audi Q3 und BMW X1 Konkurrenz. (Quelle: driver.de / Patrick Schäfer)

Der Range Rover Evoque macht Audi Q3 und BMW X1 Konkurrenz. (Quelle: driver.de / Patrick Schäfer)

Neue Konkurrenz für die Premium-SUV Audi Q3 und BMW X1: Der Range Rover Evoque macht vieles richtig und hat das Zeug zum neuen Erfolgsmodell. Und das liegt nicht nur an dem klassischen Kühlergrill von Range Rover und dem stämmigen Auftreten des eher kompakten SUV. Denn auch unter der Haube bietet der Range Rover Evoque viel, wie der Test zeigt.

Fast 1:1 hat Range Rover die Studie LRX aus dem Jahr 2008 in die Serie überführt. Die bis zu 20 Zoll großen Räder unter den weit ausgestellten Radhäusern, die ansteigende Seitenlinie mit dem tief liegenden Dach und die kleinen Rückleuchten am Heck: Die Briten haben mit dem Evoque ein außergewöhnlich sportliches Kompakt-SUV auf die Räder gestellt, das trotzdem sofort als Range Rover zu erkennen ist. Seine Hauptkonkurrenten: die Premium-SUV Audi Q3 und BMW X1.

Viel Platz im eher kleinen Evoque

Ob Fünftürer oder Coupé – im Innenraum des luxuriösen Range Rover Evoque ist es sehr geräumig. Hinter den dicken Türen ist seitlich genug Platz, auch zum Mitteltunnel hin. Dabei ist das kleine SUV gerade mal 4,35 Meter lang, dafür aber 1,90 Meter breit – ohne Außenspiegel.

Prestige-Ausstattung lässt kaum Wünsche offen

In der höchsten Ausstattungslinie "Prestige" nimmt man auf komfortablen Ledersitzen Platz und schaut über ein in Leder gehülltes Armaturenbrett mit schicken Zwillingsnähten. Das klar gegliederte Cockpit des Range Rover Evoque gibt keine Rätsel auf, der Touchscreen funktioniert ohne Probleme. Holzapplikationen versprühen britisches Flair, die gebürsteten Aluminium-Einsätze an der Mittelkonsole Modernität. Plastik findet man hier nur sehr wenig, und selbst dieses wirkt hochwertig.

In 7,6 Sekunden auf 100

Wie heutzutage üblich wird der Motor mittels Knopf gestartet; wie beim Konzernbruder Jaguar fährt der Wählknopf der Automatik aus der Mittelkonsole. Der erste Testwagen kommt mit dem zwei Liter großen Benziner mit 240 PS unter der Haube, der den Range Rover Evoque in 7,6 Sekunden auf Tempo 100 katapultieren kann. Wenn man denn möchte, denn obgleich sich der Evoque straff gefedert mit geringer Seitenneigung in die Kurven wirft, verführt das SUV nicht zum Rasen. Viel lieber genießt man die hohe Sitzposition, die Stille und die vorzügliche Schaltarbeit der Achtstufen-Automatik des Range Rover Evoque, welche bisweilen nur an kurzen Hüpfern des Drehzahlmessers erkennbar wird.

Hochdrehender Vierzylinder-Motor

Tritt man das Gaspedal dennoch durch, wird der Vierzylinder bis auf 6500 Umdrehungen malträtiert, bis der Automat einen Gang weiterschaltet. Das hat Folgen für den Verbrauch, der beim Testwagen in bergigem Umland bei über elf Litern lag. In Deutschland wird der Turbobenziner des Range Rover Evoque vermutlich kaum nachgefragt werden, die Dieselmotoren sind hier die erste Wahl.

Technische Daten Range Rover Evoque

Version

eD4 Diesel Frontantrieb

TD4 Diesel

SD4 Diesel

Si4 Benziner

Motor

Vierzylinder

Vierzylinder

Vierzylinder

Vierzylinder

Hubraum

2179 ccm

2179 ccm

2179 ccm

1999 ccm

Leistung

150 PS

150 PS

190 PS

240 PS

Max. Drehmoment

380 Nm

400 Nm

420 Nm

340 Nm

0-100 km/h

11,2 s

9,6*

8,5*

7,6*

V-Max

180 km/h

182 km/h*

195 km/h*

217 km/h*

Verbrauch

5,0 l

6,5 l *

6,5 l *

8,7 l *

Preis ab

33.100 €

34.900 €

37.700 €

39.900 €

* mit Automatik

Kleiner Dieselmotor reicht bereits

Der sonore Klang des Vierzylinder-Dieselmotors passt gut zum Range Rover Evoque. Immer noch ruhig, aber beim Beschleunigen etwas kerniger, kann der TD4-Diesel mit 150 PS bereits vollauf überzeugen. Im Range Rover Evoque stehen beim kleinen Diesel maximal 400 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung - das reicht für den 1,7-Tonner. Das 2,2 Liter-Aggregat kommt in der 190 PS starken Variante bereits beim Jaguar XF 2,2 D zum Einsatz und hat auch dort einen guten Eindruck hinterlassen.

Geländegängigkeit beim Evoque garantiert

Land Rover achtet auch bei den urbanen Geländewagen auf seine 4x4-Tradition. Der neue Evoque macht da keine Ausnahme und zeigt auf dem Offroad-Parcour, dass er steil klettern kann, weder vor Verschränkung, der Wippe oder extremen Schräg-Fahrten zurückschreckt. Auch wenn kaum ein Kunde diese Manöver wirklich ausprobieren wird - es ist gut zu wissen, dass der elektronisch geregelte Allradantrieb "Terrain Response" das möglich macht. Für Stadtbewohner ist der kleine Diesel übrigens auch nur mit Frontantrieb verfügbar.

Range Rover wird zur Wellness-Oase

Der Range Rover Evoque ist als Pure, Dynamic oder Prestige erhältlich. Neben luxuriösen Details wie Holzapplikationen oder Lederausstattung sind auch technische Highlights wie das Surround-Kamerasystem mit fünf Kameras, Dual-View-Screen, Soundsystem, Klimaanlage mit Wochentimer oder eine automatische Einparkhilfe verfügbar. Die Preisliste für den Fünftürer startet bei 33.100 Euro und reicht bis zum Range Rover Evoque Coupé Prestige für 43.100 Euro.

Fazit Range Rover Evoque

Mit dem neuen Einstiegsmodell haben die Briten alles richtig gemacht: Das kleine SUV bietet ein tolles Design, viel Platz und auf Wunsch viel Luxus. Die kleinen und sparsamen Motoren des Range Rover Evoque sind flott und sorgen für zeitgemäße Verbräuche. Die Konkurrenz von BMW und Audi wird sich vor dem kompakten Luxus-SUV in Acht nehmen müssen.

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