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Tacho-Betrug: Sechs Milliarden Euro Schaden pro Jahr

19.04.2012, 10:48 Uhr | ADAC

Tacho-Betrug: sechs Milliarden Euro Schaden

Der ADAC fordert eine höhere Manipulationssicherheit und eine wirksamere und flächendeckende Strafverfolgung.

Der ADAC fordert höhere Manipulationssicherheit.


Jedem Autofahrer, der ein gebrauchtes Fahrzeug mit manipuliertem Tacho kauft, entsteht laut ADAC im Schnitt ein Schaden von rund 3000 Euro. Wenn dann noch der Zahnriemen reißt, weil die tatsächliche Kilometerleistung des Autos verfälscht und der Riemen nicht rechtzeitig gewechselt wurde, ist der Verbraucher schnell bei einem Schaden von 10.000 Euro angelangt.

Tachomanipulation ganz einfach

Die Manipulation des Kilometerstandes dauert meist nicht länger als 30 Sekunden. Ein Ausbau des Tachos oder anderer Steuergeräte ist nicht erforderlich. Die Geräte, mit denen Manipulationen durchgeführt werden, sind auch für Laien leicht zu bedienen.

Schutz vor Betrug schwierig

Opfer sind fast ausschließlich Gebrauchtwagenkäufer. Sie können sich nicht zuverlässig vor Tacho-Betrug schützen, denn ein Nachweis ist technisch meist nicht möglich.

Milliardenschaden für die Wirtschaft

Nach Angaben der Polizei kommt es durch manipulierte Tachos für die deutsche Volkswirtschaft insgesamt sogar zu einem Verlust von rund sechs Milliarden Euro pro Jahr. "Wir dürfen Deutschland nicht von Tachofälschern kapern lassen“, sagte ADAC-Präsident Peter Meyer.

Höhere Strafen gefordert

Der ADAC fordert deshalb die Autohersteller auf, für zeitgemäßen Schutz des Kilometerstandes zu sorgen. Nach übereinstimmender Auskunft von Experten würde es nur wenige Euro kosten, um Autos sicherer zu machen. Eine weitere Forderung des Clubs ist eine wirksame und flächendeckende Strafverfolgung. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer forderte im April 2011 im Hinblick auf die hohen Zahlen gefälschter Tachostände ein strengeres Vorgehen gegen die Fälscher.

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