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CDC-Maserati: Durchgestylte Individualität

11.06.2012, 16:02 Uhr | driver.de

CDC-Maserati: durchgestylte Individualität. Der Tuner CDC International veredelt den Maserati Quattroporte in allen Bereichen.  (Quelle: Hersteller)

Der Tuner CDC International veredelt den Maserati Quattroporte in allen Bereichen. (Quelle: Hersteller)

Der Maserati Quattroporte gehört zu jenen Autos, die schon ab Werk kaum zu übersehen sind. Dass man aus dem Viertürer einen noch auffälligeren Blickfang machen kann, beweist der deutsche Tuner CDC International auf eindrucksvolle Art und Weise.

So wird die Dreizack-Limousine mit einem markanteren Stoßfänger mit Tagfahrleuchten vorn, mächtigeren Schwellern, einer neuen Heckschürze samt Diffusor, einem Dachkantenspoiler, geänderten Spiegelkappen und einer Heckspoilerlippe veredelt. Die modifizierten Teile sind zumeist aus leichtem Karbon gearbeitet. Die Scheinwerfer, die Seitenblinker und die LED-Rückleuchten werden mit dunklen Elementen verfeinert. Auch die Kiemen in den Kotflügeln und die Zierleisten sind schwarz gehalten, der Motor atmet durch einen neuen Grill aus ebenfalls dunklem, grobmaschigen Aluminiumgitter.

CDC-Quattroporte macht 300 Sachen

Der Innenraum besticht durch jede Menge Karbon-Applikationen und die komplett in Schwarz gehaltene Lederausstattung. Die Besonderheit besteht hier nicht nur in roten Nähten und roten Kedern, sondern auch in Stickereien am Dachhimmel. Die meisten Kunststoffteile wie Sicherheitsgurtabdeckungen, Haltegriffe und Schalterblenden sind ebenfalls dunkel gehalten. Tacho und Uhr wurden farblich und im Design dem Gesamtbild angepasst.

Unter der Haube kommt ein eigens entwickeltes Bi-Kompressor-System samt Ladeluftkühlung zum Einsatz. Die Kur verschafft dem V8 einen Power-Schub von 400 auf satte 580 PS, das Drehmoment wächst von 460 auf 570 Newtonmeter. Den Sprint auf Tempo 100 absolviert die große Limousine nun in 4,6 statt 5,6 Sekunden, die Spitze ist erst bei 300 km/h erreicht - dem Serienmodell geht schon bei 270 km/h die Puste aus.

Umschaltbarer Auspuffsound

Um solche Geschwindigkeiten kontrollieren und abfangen zu können, wird ein High-Performance-Bremssystem montiert. Das System besteht aus zweiteiligen, gelochten und geschlitzten Bremsscheiben in Verbindung mit gelb lackierten Aluminium-Sätteln und Stahlflexleitungen. Vorn kommen Zwölfkolben-Sättel mit 405 x 36 Millimeter großen Scheiben zum Einsatz, hinten sind Vierkolben-Sättel mit 380 x 34 Millimeter großen Scheiben montiert. Ein Edelstahl-Gewindefahrwerk mit an der Vorder- und Hinterachse einstellbarer Zug- und Druckstufe sowie Höhenverstellung wird mit 22-Zoll-Rädern verbunden, die vorn mit 295er- und hinten mit 245er-Reifen bezogen sind.

Auch am Auspuff schrauben die Mannen von CDC: Der Edelstahl-Endschalldämpfer ist mit einem Klappensystem ausgerüstet, das mit Hilfe der Sport-Taste im Innenraum den Sound von "Reiselimousine" auf "Sportbolide" wechseln lässt. Der Wagen, wie er auf den Bildern zu sehen ist, steht für 125.000 Euro zum Verkauf.

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