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Autowäsche: Warum eine Unterbodenwäsche auch schaden kann

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Unterbodenwäsche kann dem Auto schaden

19.04.2013, 10:27 Uhr | t-online.de, ADAC

Unterbodenwäsche: Sie kann dem Auto auch schaden (Quelle: imago)

Unterbodenwäsche: Sie kann dem Auto auch schaden (Quelle: imago)

Nach dem Frühjahr eine Unterbodenwäsche - ist das wirklich immer sinnvoll? Die Spezialprogramme der modernen Auto-Waschanlagen sind laut Experten aber nicht immer unbedingt zu empfehlen. "Eine automatische Unterbodenwäsche ist sogar möglicherweise schädlich", sagt ADAC-Technikexperte Carsten Graf.

Unterbodenwäsche kann Auto schaden

"Da wird mit hohem Druck Wasser in Bereiche gespritzt, wo es nicht hingehört, zum Beispiel in bewegliche Teile der Mechanik und in die empfindliche Elektrik." Den Schmutz erreiche man mit der Wäsche oft nicht. "Außerdem wird die Unterbodenwäsche oft mit Brauchwasser gemacht, das ist im Winter eher salzhaltig und führt dann leichter zu Korrosion."

Schmutz wie Schmirgelpapier

Die Vorwäsche selbst zu machen, habe seine Vorteile, sagte Graf. "Da können Sie einige Winkel gezielt vorbehandeln, in die eine Waschanlage nicht kommt." Eine Vorwäsche von Hand lohne auch bei sehr verschmutzten Wagen. "Denn sonst wirkt der Schmutz bei der Hauptwäsche wie Schmiergelpapier auf dem Lack."

Wie oft in die Waschanlage?

Wie oft Fahrer mit dem Wagen in die Waschanlage sollten, hängt davon ab, wie oft sie damit fahren - und natürlich von der Jahreszeit. "Wenn ich beim Einsteigen oder Beladen und Entladen dreckig werde, ist eine Autowäsche freilich überfällig."

Wäsche schützt nicht unbedingt besser

Graf zufolge fahren die Leute in der Regel einmal pro Woche bis einmal im Monat in die Waschanlage. Zu häufiges Waschen sei aber nicht sinnvoll. "Das kostet nur Geld, und der Wagen ist dadurch auch nicht besser geschützt."

Riechtest machen

Bei der Wahl einer guten Waschanlage sollten Autofahrer auf ihre Sinne vertrauen: "Das Wasser aus den Düsen sollte weder faulig noch parfümiert riechen", sagte Graf. Kunden prüfen am besten auch, ob die Bürsten sauber sind. "Ein sauberes Auto kommt nur aus einer sauberen Waschanlage."

Konservierung erst nach mehreren Tagen überprüfen

Die Qualität einer Konservierung für den Lack lasse sich aber erst ein, zwei Wochen nach der Autowäsche erkennen. "Es gibt schlechte Zumischungen, das ist eine Sache der Erfahrung. Das kann ich nach der Wäsche nicht direkt nachprüfen."

19.04.2013, 10:27 Uhr | t-online.de, ADAC

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