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    Auto-Ratgeber: So entfernen Sie Aufkleber am Auto

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    Lästige Autoaufkleber problemlos entfernen

    08.11.2012, 12:05 Uhr | dpa

    Auto-Ratgeber: So entfernen Sie Aufkleber am Auto. Mit einem Heißluftföhn können Autoaufkleber problemlos entfernt werden.  (Quelle: dpa)

    Mit einem Heißluftföhn können Autoaufkleber problemlos entfernt werden. (Quelle: dpa)

    Aufkleber am Auto sind schnell und einfach angebracht. Doch mit der Zeit sind die Sticker entweder verblasst oder die lustigen Sprüche sind mittlerweile peinlich. Doch das entfernen der Aufkleber am Fahrzeug kann mühsam werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Aufkleber leicht von Ihrem Fahrzeug herunterbekommen.

    Schäden am Lack sind möglich

    Es ist nicht leicht, die Sticker vom Wagen herunterzubekommen, ohne am Fahrzeug Schäden am Lack oder schlimmeres anzurichten. Deshalb ist Vorsicht geboten. Wenn Aufkleber auf der Glasscheibe haften, sind diese deutlich einfacher zu beseitigen als im Innenraum auf Kunststoffverkleidungen.

    Vorsicht mit dem Heißluftföhn

    Am häufigsten haften Autoaufkleber in Kofferraumnähe auf dem Lack. Eine Möglichkeit sei es, so platzierte Sticker mit einem Heißluftföhn geschmeidig zu machen und langsam abzuziehen, erklärt Thomas Schuster von der Sachverständigenorganisation KÜS. Doch Vorsicht: Bei Temperaturen von über 100 Grad Celsius könnte der Lack beschädigt werden, weshalb nur mit viel Abstand zum Auto geföhnt werden dürfe.

    Arnulf Thiemel vom ADAC hält Heißluft zum Aufweichen eines Aufklebers für sehr riskant. "Man kann nicht abschätzen, wie heiß der Lack wird." Der Grat zwischen dem Lösen des Aufklebers und des Lacks sei schmal, warnt er und empfiehlt, das Auto lieber für mehrere Stunden in die Sonne zu stellen, um den Lack aufzuheizen.

    Klebstoffentferner helfen

    Rückstände eines abgezogenen Aufklebers lassen sich mit Klebstoffentfernern aus dem Fachhandel beseitigen. Dabei sollten laut Schuster nur acetonfreie Mittel mit dem Aufdruck "Für Lacke geeignet" verwendet und vorher an einer unauffälligen Stelle getestet werden.

    Vorsicht vor Haushaltsputzmitteln

    Vor dem Einsatz von Chemie können Autobesitzer versuchen, Sticker mit Wasser, Autoshampoo oder Spülmittel anzulösen oder aufzuweichen, rät Thiemel. "Von scharfen Haushaltsputzmitteln wie Essigreiniger ist aber abzuraten, sie können Kunststoffteile und den Lack angreifen."

    Besonders heikel - da sind sich die Experten einig - ist das Entfernen von Aufklebern auf Kunststoffoberflächen im Wagen. Auch dafür sollte das Auto laut Thiemel vorher einige Stunden in der Sonne stehen, damit sich das Interieur etwas aufheizt.

    Lässt sich der Aufkleber dann nicht auf Anhieb mit einem Holzschaber lösen, rät er von Experimenten ab und empfiehlt einen Werkstattbesuch. Denn beschädigte Kunststoffteile im Wagen können in der Regel nicht repariert, sondern nur ausgetauscht werden. Und das ist teuer.

    Enttäuschung trotz Entfernung

    Sind Sticker und Kleberreste vom Wagen entfernt, kann es trotzdem noch eine Enttäuschung geben: Wenn ein Aufkleber den Lack jahrelang vor UV-Licht und anderen Umwelteinflüssen geschützt hat, ist die Farbe an dieser Stelle sehr wahrscheinlich weniger verblasst als am übrigen Fahrzeug. In diesem Fall empfiehlt Michael Müller von der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ), das betroffene Blech großflächig mit hochwertiger Politur aufzufrischen, um harte Farbübergänge abzuschwächen, und danach mit Wachs zu versiegeln. Komplett wegpolieren lasse sich solch ein Fleck jedoch meist nicht.

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