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Crashtest: So schlimm ist ein Discounfall

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Crashtest: So schlimm ist ein Discounfall

18.10.2012, 11:27 Uhr | ADAC, t-online.de

Disco-Unfall: Mit 70 km/h gegen einen Baum

In einem Crashtest stellt der ADAC die typische Unfallart nach - mit schockierenden Ergebnissen.

ADAC-Crashtest mit schockie- rendem Ergebnis.


Ein mit jungen Menschen besetzter Pkw kommt nachts von der Straße ab und prallt gegen einen Baum - das typische Szenario für einen Discounfall. Was dabei im Inneren eines Fahrzeuges passiert, hat nun der ADAC ermittelt. Das Ergebnis des Crashtests: Ein Airbag platzt, der Fußraum wird stark demoliert, die Insassen stoßen aneinander, der Kopf des Nichtangeschnallten ist jenseits kritischer Grenzwerte belastet. Schwerste oder tödliche Verletzungen sind die Folge.

Zu viele Nichtangeschnallte

Laut ADAC sind junge Fahrer meist mit älteren Autos ohne moderne Sicherheitssysteme unterwegs und verunglücken überproportional oft in der Nacht. Häufig kommen sie von der Straße ab. Ursache ist größtenteils der Verlust der Fahrzeugkontrolle. Die Zahl der Nichtangeschnallten bei den 18 bis 24jährigen Fahrern ist dabei dramatisch hoch: Im Vergleich zur Allgemeinheit sind sie doppelt so oft nicht durch Gurte gesichert.

Auch beim ADAC-Crashtest waren nichtangeschnallte Personen im Fahrzeug, das mit 70 km/h frontal gegen einen Baum prallt. Die Längsträger, die eigentlich die Energie des Aufpralls minimieren sollen, schrammen am Baumhindernis vorbei, Motor und Getriebe werden in den Innenraum gedrückt - der Fußraum wird nahezu zerstört.

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Airbag wirkungslos

Der hintere, nichtangeschnallte Insasse prallt auf die angeschnallte Fahrerin, deren Airbag daraufhin platzt - das Rückhaltesystem ist wirkungslos. Durch fehlende Gurtstraffer und -begrenzer erreichen die Kopf- und die Nackenbelastungen bei den Personen auf der Rückbank kritische Grenzen.

ESP könnte manchen Unfall verhindern

Allein im Jahr 2011 starben laut Statistischem Bundesamt 522 junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren bei Pkw-Unfällen. Laut ADAC könnte die Zahl der jungen Verkehrstoten jedoch erheblich reduziert werden. Mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESP halbiert sich die Gefahr eines Abkommens von der Straße. 30 Prozent der bei jungen Fahrern häufig vorkommenden tödlichen Alleinunfälle könnten vermieden werden, wenn alle Fahrzeuge mit ESP ausgestattet wären.

Technik ist kein Allheilmittel

Doch die Technik allein ist kein Allheilmittel: Wer deutlich zu schnell in einer Kurve fährt, den hält auch ESP nicht auf der Straße. Deshalb ist laut ADAC eine umfassende Schulung der Fahranfänger ebenso unerlässlich. Eine Infografik des ADAC zeigt empfehlenswerte und bezahlbare Automodelle mit gutem Sicherheitsstandard - also mindestens vier Sterne nach der EuroNCAP-Methode.

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