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    Frostschutz für Autoscheiben: Keine Pappauflagen verwenden

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    Frostschutz für Autoscheiben  

    Keine Pappauflagen verwenden

    24.10.2012, 13:54 Uhr | dpa-tmn

    Frostschutz für Autoscheiben: Keine Pappauflagen verwenden. Pappauflage als Frostschutz nicht geeignet (Quelle: t-online.de/Timo Bürger)

    Pappauflage als Frostschutz nicht geeignet (Quelle: Timo Bürger/t-online.de)

    Der erste Frost ist angekündigt - nun heißt es, Maßnahmen zu ergreifen. Zum Beispiel, um die Frontscheibe des Autos frei von Eis zu halten. Wir sagen Ihnen, worauf sie dabei achten müssen.

    Frostschutz: Bloß keine Pappe nehmen

    Pappe oder Papier eignen sich nicht, um Autoscheiben in Winternächten vor Frost zu schützen. "Pappe nimmt die Luftfeuchtigkeit auf und friert an der Scheibe fest", erklärt Hubert Paulus vom ADAC. Dann müssten am nächsten Morgen neben Eis auch noch hartnäckig anhaftende Papierreste vom Glas gekratzt werden.

    Eiskratzer hat ein gravierendes Problem

    Ein weiterer Nachteil: Beim Kratzen mit dem Eisschaber können auf dem Glas Kratzer entstehen. Denn in der Eisschicht befinden sich oft Staub- oder Sandpartikel, die durch Druck und Reibung kleine Kratzer verursachen. Im schlimmsten Fall behindern diese dann die Sicht und verstärken die Blendwirkung von Sonnenstrahlen oder Scheinwerferlicht.

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    Isolationsfolien können im Winter und Sommer nützlich sein

    "Um Front- und Heckscheibe eisfrei zu halten, klemmen Autofahrer am besten die silbernen Isolationsfolien aus dem Zubehörhandel unter die Scheibenwischer", rät Paulus. "Die sind nicht teuer und frieren nicht an." Ein weiterer Vorteil der beschichteten Spezialfolien: Im Sommer können sie als Hitzeschutz verwendet werden.

    Bußgeld droht bei vereisten Scheiben

    Man sollte das Thema vereiste Scheiben nicht auf die leichte Schulter nehmen: So ist es nicht ausreichend, nur ein Sichtfenster ins Eis zu kratzen. Sämtliche Fahrzeugscheiben müssen komplett von Eis und Schnee befreit werden - dies schreibt Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO) vor. Die Polizei kann Bußgelder von zehn bis 35 Euro erheben.

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