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Feuchtigkeit im Auto kann teuer werden

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Feuchtigkeit im Auto kann teuer werden

27.02.2013, 11:26 Uhr | dpa-tmn

Besser vermeiden: Feuchtigkeit im Auto (Quelle: imago)

Besser vermeiden: Feuchtigkeit im Auto (Quelle: imago)

Feuchtigkeit im Auto - das ist in der kalten Jahreszeit nicht nur nervig, sondern kann unter Umständen auch richtig teuer werden. Darauf weist der TÜV Süd hin. Durch Feuchtigkeit im Auto kann das Steuergerät des Wagens beschädigt werden - und ein Austausch kann schnell mehrere tausend Euro kosten.

Feuchtigkeit kann Gebläsemotor lahmlegen

Wasser im Fahrzeuginnenraum legt recht häufig auch den Gebläsemotor lahm und begünstige die Rostbildung auf dem Bodenblech. Wer modrigen Mief im Wagen wahrnimmt, feuchte Teppiche im Fußraum hat oder ständig mit beschlagenden oder von innen überfrierenden Scheiben kämpfen muss, sollte zügig in die Werkstatt fahren. Dort wird meist schnell festgestellt, wo Wasser eindringt und ob Abflüsse verstopft sind.

Zeitungspapier unter Fußmatte legen

Ist der Fehler gefunden und behoben, wird das Auto am besten in einer trockenen Garage abgestellt. Weiter empfiehlt der TÜV Süd für die Trockenlegung, unter die Fußmatten Zeitungspapier zu stecken, das Feuchtigkeit aufsaugt.

Innenraumfilter möglicherweise verstopft

Modergeruch kann übrigens auch von einem verstopften Innenraumfilter herrühren, der dann getauscht werden muss, um wieder frische Luft im Wagen zu haben.

Beschlagene Scheiben vermeiden

Auch beschlagene Heckscheiben lassen sich vermeiden: An der Klimaanlage liege das jedoch nur selten, sagt Dietmar Clysters, Obermeister der Kfz-Innung Rhein-Neckar-Odenwald. Stattdessen seien häufig zugestellte so genannte Zwangsentlüftungen im Kofferraum der Grund für die schlechte Durchlüftung des Autos. Diese sind meistens hinter der Seitenverkleidung versteckt und können durch Gepäck blockiert werden.

Dreck regelmäßig empfehlen

Im Frühling wie im Herbst gilt: Blätter, Blüten und Co. sollten zumindest im Bereich der Frontscheibe und der Lufteinlässe entfernt werden. Auch die Motorhaube reinigen, denn sonst weht es die Blätter beim Losfahren an die Scheibe. Regelmäßiges Abkehren verhindert aber nicht, dass etwas auf das Einlassgitter der Lüftung gelangt. Dieses Gitter ist vielfach erst nach dem Öffnen der Motorhaube zu erreichen.

27.02.2013, 11:26 Uhr | dpa-tmn

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