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Volvo hat ein neues Motoren-Motto: Vier gewinnt

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Motoren-Downsizing in Schweden  

Volvo hat ein neues Motoren-Motto: Vier gewinnt

18.09.2013, 12:33 Uhr | SP-X / Patrick Broich

Volvo hat ein neues Motoren-Motto: Vier gewinnt. Neue Volvo-Motoren-Generation: Vier gewinnt (Quelle: Hersteller)

Neue Volvo-Motoren-Generation: Vier gewinnt (Quelle: Hersteller)

Zwar sind die Zeiten als Volvo noch einen V8-Motor im XC90 quer einbaute längst vorbei, doch eine Reihe von Fünf- und Sechsendern finden sich noch immer im schwedischen Motorenprogramm. Allerdings nicht mehr lange: Die 60er und 70er Serien machen den Anfang, bevor die anderen Modellreihen folgen.

Turbo und Kompressor für die 300-PS-Liga

Vier Zylinder mit zwei Litern Hubraum sind die neue Volvo-Norm. In Sachen Leistung muss das kein Problem sein. Die schon mit dem Start verfügbare Highend-Leistungsstufe schüttelt dank doppelter Aufladung mit Kompressor und Turbo sogar 306 PS aus dem mittelgroßen Volumen.

Volvo: Mehr Leistung nur als Hybrid

Falls der Kunde mehr Punch wünscht, springt eine Elektromaschine zusätzlich in die Bresche. Die Volvo-Ingenieure haben vorgesorgt und die neuen Aggregate so entwickelt, dass ein etwaiger Elektromotor problemlos zwischen Verbrenner und Getriebe platziert werden kann. Doch das ist noch Zukunftsmusik.

"Schwedenkiste" überzeugt auch jetzt noch

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(Quelle:DW)


Sechszylinder bleiben bis zum Modellwechsel

Drei der neuen sogenannten Drive-E-Maschinen sind nun aber bereits ab Oktober in der 60er-Familie und im V70 erhältlich, zu Preisen zwischen 33.750 und 46.900 Euro. Sogar bei der inzwischen in die Jahre gekommenen 70er-Familie wird umgestellt. Allerdings bleiben die Sechszylinder vorerst erhalten und begleiten S60 und V60 sowie das kompakte SUV XC60 wohl noch bis zum Ende ihres Modellzyklus. Was künftige Fahrzeuge wie zum Beispiel den nächsten XC90 angeht, so müssen sich die Interessenten aber endgültig von den Sechsendern verabschieden, betont Otto-Motorenentwickler Mats Collinder.

Top-Benziner mit vier Zylindern aber ohne Allradantrieb

Genau diese hat Volvo bereits für erste Testfahrten zur Verfügung gestellt. Wer sich beispielsweise für einen XC60 Drive-E T6 entscheidet, muss indessen auf Allradantrieb verzichten. Sirrend setzt sich das kompakte SUV in Bewegung und kämpft bei beherztem Tritt auf das rechte Pedal mächtig um Traktion - kein Wunder angesichts 400 Newtonmeter Drehmoment schon ab 2100 Umdrehungen. Was der Dreiliter-Sechszylinder mit Hubraum macht, muss beim neuen Zweiliter eben der Kompressor regeln. Bis 3500 Touren sorgt er für kräftigen Druck in den Brennkammern. Der Turbolader steht dagegen über das gesamte Drehzahlband bereit - mit der üblichen, durch den Abgasdruck bedingten leichten Verzögerung.

300-PS-SUV verbraucht nur sieben Liter

Dagegen stimmt trotz nur vier Zylindern die Laufkultur. Der Direkteinspritzer bleibt selbst in den oberen Regionen mechanisch vibrationsfrei, klingt aber im Vergleich zum unteren Bereich, wo der Kompressor akustisch auf sich aufmerksam macht, eher banal. Dafür erfreut der mit einer Achtgang-Wandlerautomatik ausgerüstete Schwede an der Tankstelle mit etwas über sieben Litern Sprit je 100 Kilometer, während der Reihensechser für die gleiche Distanz über zehn konsumiert.

Neuer Volvo-Diesel mit 181 PS

Solche Zahlen sind für sparende Dieselfahrer natürlich undenkbar. Und wer bei aller Genügsamkeit auch ein bisschen Leistung schätzt, ist mit dem neuen Drive-E D4 richtig beraten. Hier gibt es satte 181 PS und 400 Newtonmeter auf die Vorderräder, während der Verbrauch von 3,7 Litern einen CO2-Ausstoß von nur 99 Gramm je Kilometer bedeutet. Mit der hier ebenfalls zum Einsatz kommenden Aisin-Achtgangautomatik werden es um die vier Liter, ebenfalls kein Wert, der Kopfschmerzen verursacht.

Selbstzünder giert nach hohen Drehzahlen

Eine erste Ausfahrt mit dem neuem Motor bestätigt das druckvolle Naturell, auch wenn er eine kleine Anfahrschwäche kaum leugnen kann. Umso überraschender, wie drehfreudig der Selbstzünder nach oben giert. Dabei harmoniert der Wandlerautomat ausgezeichnet mit dem modernen Vierventiler, auch wenn er manchmal etwas hektisch zwischen den Stufen hin- und herschaltet. Mit einem ruhigen Gasfuß allerdings verweilt das Getriebe, wenn es denn einmal hochgeschaltet hat, in der großen Übersetzung. Elastisch genug ist der D4 dafür allemal; er klingt übrigens recht sportiv und bleibt stets als Selbstzünder identifizierbar, ohne dass seine akustische Präsenz stört.

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