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ADAC testet acht Dachboxen

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ADAC-Test  

Dachboxen-Test: Nur eine ist "sehr gut"

| ADAC, t-online.de

ADAC testet acht Dachboxen. Der ADAC hat Dachboxen auf Herz und Nieren überprüft (Quelle: ADAC)

Der ADAC hat Dachboxen auf Herz und Nieren überprüft (Quelle: ADAC)

Geht es im Auto mit der ganzen Familie in den Winterurlaub kommen selbst die geräumigsten Modelle schnell an Ihre Platzgrenzen. Für Ski, Schlitten und Gepäck sind daher Dachboxen oft die einzige Möglichkeit, um im wohlverdienten Urlaub keinen Verzicht üben zu müssen. Der ADAC hat nun acht Modelle aus dem mittleren Preis- und Größensegment getestet.

Alle acht Dachboxen haben den ADAC-Test bestanden

Das Ergebnis schon einmal vorab: Zwar hat nur eine Dachbox die Note "sehr gut" erhalten, zweimal vergaben die Tester ein "gut", viermal ein "befriedigend" und einmal ein "ausreichend". Dafür fiel keiner der Testkandidaten durch.

ADAC-Test: Platz eins geht an die Dachbox von Thule

Die Thule-Dachbox Motion 800 ist Testsieger. Sie überzeugte in Handhabung und Fahrsicherheit. Auch im City Crash ließ sie die Konkurrenz hinter sich. Besonders erwähnenswert ist das Befestigungssystem mit Momentbegrenzung, wodurch eine Fehlbedienung nahezu ausgeschlossen ist. Allerdings ist die Thule-Box mit 480 Euro auch die teuerste im Test.


Hapro-Box: Kaum schlechter, dafür 130 Euro günstiger

Knapp dahinter liegt die Hapro Traxer 6.6 mit der Gesamtnote "gut". Auch diese Box schnitt in allen Testkriterien überdurchschnittlich gut ab, hatte aber gegenüber der Thule-Box den Nachteil, dass sie sich schlechter öffnen und schließen ließ. Dafür ist die Hapro-Box rund 130 Euro günstiger als der Thule-Testsieger.

Kamai zeigt Schwächen beim City-Crash und im Handling

Platz drei geht an die Kamei 510. Überragend in der Gestaltung und im Schließsystem zeigte sie allerdings leichte Schwächen im City Crash und in der Handhabung.

Im Mittelfeld: Neumann, Atera, Cartrend und Rameder

Nur mittelmäßige Gesamtnoten erhielten die Boxen Neumann XX-Line, Atera Cargo 830, Cartrend Exodus und Rameder Black Line 580. Mal war es eine fehlende Bedienungsanleitung, mal fiel ein Deckel gefährlich hart zu. Jeder dieser Mängel führte zu einer Abwertung im Test.

Das Schlusslicht dieses Tests kommt von ATU

Testverlierer ist die ATU Jetbag 70 Premium. Gerade im City Crash zeigte sie Schwächen. Aufgrund Mängel in der Konstruktion brachen die Halteklammern hinten auf, das Heck der Box hob sich an und die Jetbag wurde nur noch durch die vorderen Klammern auf dem Fahrzeugdach gehalten. Als sicherheitskritisches Testkriterium führt dieser Mangel zu einer Abwertung des Gesamtergebnisses auf die Note "ausreichend".

ADAC fordert stärkere Fokussierung auf die Sicherheit

Insgesamt zeigt der ADAC Vergleichstest: Alle Boxen eignen sich mehr oder weniger für den Transport von Gepäck auf dem Fahrzeugdach. Im Detail werden allerdings große Unterschiede deutlich. Fünf von acht getesteten Dachboxen mussten aufgrund von Sicherheitsmängeln unterschiedlichster Art abgewertet werden. Deshalb fordert der ADAC die Hersteller auf, noch stärker in die Entwicklung sicherheitsrelevanter Systeme sowie in eine bessere Handhabung zu investieren.

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