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McLaren: Ultraschall statt Scheibenwischer

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McLaren  

Ultraschall statt Scheibenwischer

19.12.2013, 12:52 Uhr | Holger Holzer, SP-X

McLaren: Ultraschall statt Scheibenwischer. McLaren: Ultraschall statt Scheibenwischer soll in zwei Jahren serienreif sein. (Quelle: Hersteller)

McLaren: Ultraschall statt Scheibenwischer soll in zwei Jahren serienreif sein. (Quelle: Hersteller)

Auf der Suche nach noch mehr aerodynamischer Effizienz nehmen die Ingenieure von McLaren nun selbst den Scheibenwischer ins Visier. Statt der - nicht eben windschnittigen - Wischerarme samt Gummilippen soll High-Tech aus der militärischen Luftfahrt zum Einsatz kommen.

McLaren will den Scheibenwischer verbannen

Rund 110 Jahre nach seiner Erfindung könnte dem Scheibenwischer nun sein letztes Stündlein schlagen. Der britische Hersteller McLaren plant, die gummibewehrten Reinigungsarme abzuschaffen, weil sie die Aerodynamik seiner Sportwagen stören.

Frontscheibe mit Ultraschall-Schwingungen

Stattdessen soll die Windschutzscheibe künftig durch Ultraschall in Schwingung versetzt werden, wodurch sie eine Art Schutzschild aufbauen würde, der Wasser und Schmutz über das Fahrzeugdach ableitet, wie die englische "Sunday Times" berichtet. Ein ähnliches System kommt bereits bei Kampfjets zum Einsatz.

Weniger Luftwiderstand und weniger Gewicht

Die Sportwagen der Briten könnten sich dadurch nicht nur den einteiligen Wischer sparen und dadurch den Windwiderstand reduzieren. Zusätzlich würden Antriebsmotor und Wassertank überflüssig werden, wodurch sich das Gewicht senken ließe. Die Verbrauchseinsparungen und die Verbesserungen der Fahrleistungen wären wohl minimal - im Supersportgeschäft geht es aber oft um Milliliter und Zehntelsekunden.

Derzeit sind feste Wischer noch vorgeschrieben

Das System könnte in zwei Jahren serienreif sein. Ob es aber auch eingesetzt wird, hängt nicht zuletzt von den Behörden ab. Bislang sind konventionelle Wischer vorgeschrieben. Ungelöst ist auch noch ein anderes Problem - denn beim Parken ist das System nicht aktiv, so dass Vogelkot und Baumharz freie Bahn haben und sich wohl nicht anschließend per Ultraschall auflösen.

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