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eCall wird spätestens 2018 Pflicht: EU-Staaten einigen sich auf Vorgaben zu Autonotruf

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eCall wird Pflicht  

EU-Staaten einigen sich auf Vorgaben zu Autonotruf

27.05.2014, 14:32 Uhr | SP-X, dpa-AFX

eCall wird spätestens 2018 Pflicht: EU-Staaten einigen sich auf Vorgaben zu Autonotruf. Notruftaste bei einem Peugeot - eCall soll spätestens 2018 Pflicht werden (Quelle: Hersteller)

Notruftaste bei einem Peugeot - eCall soll spätestens 2018 Pflicht werden (Quelle: Hersteller)

Neuwagen müssen in Zukunft serienmäßig mit dem automatischen Notrufsystem eCall ausgerüstet werden. Das haben die europäischen Minister für Wettbewerb in Brüssel beschlossen. Allerdings müssen sich nun noch Vertreter der EU-Länder und des Europaparlaments endgültig einigen. Dies dürfte noch einige Monate dauern.

eCall soll bei einem Unfall den Rettungsdienst alarmieren, auch wenn der Fahrer bewusstlos ist und so kostbare Zeit sparen und Leben retten. Dabei soll das System nur jene Daten weitergeben, die für die Bestimmung des Unfallortes und der Fahrtrichtung nötig sind. Zudem soll eCall diese Daten ständig löschen, falls sie nicht genutzt werden. Dies soll einen Missbrauch der Daten verhindern. Kritiker fürchten, dass System könne zur Überwachung der Autofahrer genutzt werden.

eCall: Spätestens ab 2018 Pflicht

Wann das System zum Standard wird, ist aber noch unklar: Während das EU-Parlament die Technologie ab Oktober 2015 für Neuwagen zur Pflicht machen möchte, wollen die Staaten der Industrie mehr Zeit geben - verpflichtend könnte eCall damit möglicherweise erst 2018 werden. Vor einem endgültigen Beschluss müssen beide Seiten sich einigen.

Notrufsystem eCall soll Leben retten

Nach Angaben der EU-Kommission könnte eCall die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes deutlich verkürzen. Dadurch könnten bis zu 2500 Menschenleben gerettet werden, schätzt die Brüsseler Behörde. Zwar bieten einige Autohersteller heute schon eigene automatische Notrufsysteme an. Doch weniger als ein Prozent aller Fahrzeuge sind nach Angaben der EU-Kommission vom vergangenen Jahr mit solchen Technologien ausgerüstet. Außerdem decken die Systeme nicht unbedingt alle EU-Länder ab.

Damit eCall funktionieren kann, müssen auch die Rettungsleitstellen für die Empfang ausgerüstet sein. Dies soll nach einem Beschluss der EU-Staaten und des Europaparlaments vom Frühjahr spätestens im Oktober 2017 der Fall sein, möglicherweise auch früher.

Überwachung der Autofahrer möglich?

Bei einem Notruf werden zahlreiche detaillierte Sensordaten des Fahrzeugs und die Koordinaten des Unfallorts an die Notrufzentrale weitergeleitet sowie eine Sprechverbindung aufgebaut. Doch in der Datenerfassung und -übertragung steckt deutlich mehr Potenzial - und Brisanz. Denn das vernetzte Auto liefert neben den für die Rettungsdienste relevanten Daten auch zahlreiche weitere Informationen, sogenannte Mehrwertdienste, die für andere Zwecke genutzt werden können. Von permanenter Übertragung der Motordiagnose zur Werkstatt über die Überwachung der Einhaltung von Verkehrsregeln, einer Übermittlung von Standort und Reiseprofilen bis hin zur kilometergenauen Abrechnung von Versicherungstarifen ist alles möglich.

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