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Mercedes F 015 Luxury in Motion feiert Premiere auf der CES 2015

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Premiere auf der CES  

Mercedes F 015 Luxury in Motion - der Benz für Übermorgen

06.01.2015, 13:27 Uhr | dpa, mid

Mercedes F 015 Luxury in Motion feiert Premiere auf der CES 2015. Noch Zukunft: der Mercedes F 015 Luxury in Motion (Quelle: Hersteller)

Noch Zukunft: der Mercedes F 015 Luxury in Motion (Quelle: Hersteller)

Mercedes bastelt am Auto für Übermorgen. "F 015 Luxury in Motion" heißt das neue Projekt, mit dem die Stuttgarter nun die Mobilität neu erfinden wollen. Die Studie steht derzeit auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas im grellen Scheinwerferlicht. Was steckt hinter den Plänen?

"F 015 Luxury in Motion" fährt autonom

Der F 015 Luxury in Motion ist laut Mercedes eine großzügig gestaltete autonom fahrende Luxuslimousine für vier Passagiere. Der Innenraum ist als umfassend vernetzter, digitaler Erlebnisraum gestaltet. In dieser mit Leder, Edelhölzern und viel Glas gestalteten Lounge können die Reisenden dann während der Fahrt entspannen, kommunizieren oder arbeiten.

Dazu können die vorderen der vier Einzelsitzschalen gedreht werden. In den Flanken montierte Bildschirme stellen alle notwendigen Daten, Apps und Funktionalitäten bereit und werden per Gesten, Eye-Tracking oder Berührung gesteuert.

UMFRAGE
Wie finden Sie die Idee des autonomen Fahrens?

Das Auto fährt gestützt auf Stereokameras, Ultraschall- und Radarsensoren durch den Verkehr. Sollte der Fahrer sich tatsächlich mal für den Verkehr interessieren, so stehen für ihn alle relevanten Infos auf einem breiten Hauptbildschirm im digitalen Armaturenträger sowie auf einem Head-up-Display im Bereich der Frontscheibe bereit.

Mercedes mit LED-Armada

Eines springt bei der Studie sofort ins Auge: Die großen Flächen, der Alulook und die 26 Zoll großen Räder. Der Kühlergrill des elektrisch angetriebenen F 015 ist komplett mit blau leuchtenden LED bestückt. Das hat mehrere Funktionen. Zum einen kann man an der Anordnung der eingeschalteten Lichter erkennen, ob das Auto gerade autonom fährt oder von einem Menschen gesteuert wird.

Zum anderen kann das Fahrzeug damit einem Fußgänger zeigen, dass es ihn sieht: Ein kleiner Schwarm leuchtender LEDs kann sich im Einklang mit dem Fußgänger hin und her über den Kühlergrill bewegen.

Mit einer ähnlichen Anordnung roter LED-Lichter am Heck kann auch dem Fahrzeug dahinter angezeigt werden, dass es vor der Motorhaube gerade Bewegung gibt.

Foto-Serie mit 7 Bildern

Ein Monolith von Auto

Und weil das Fahren im Mercedes F 015 Luxury in Motion beinahe zur Nebensache wird, durften die Designer auch bei der Gestaltung ungehemmt ans Werk gehen. Mit mit einer Länge von 5,22 Metern, einer Breite von 2,01 Metern und einer Höhe von 1,52 Metern wirkt der aus Aluminium, faserverstärkten Kunststoffen und Spezialstählen aufgebaute F 015 laut Experten wie ein monolithischer Block.

Der Radstand liegt mit 3,61 Metern noch über dem einer Mercedes-Maybach S-Klasse.

Foto-Serie mit 6 Bildern

Ein Code ersetzt das vertraute Nummernschild. Über diesen Code können in Sekundenschnelle alle relevanten Informationen über das Fahrzeug abgerufen werden. Der Einstieg erfolgt über gegenläufig öffnende Türen ohne B-Säulen.

Brennstoffzelle und Elektromotoren

Beim Antrieb setzt Mercedes auf zwei jeweils 136 PS und 200 Newtonmeter starke E-Motoren im Heck. Die Energie liefern eine Batterie und eine 29 kWh-Brennstoffzelle im Vorderwagen. 5,4 Kilogramm Wasserstoff werden in Tanks im Fahrzeugboden verstaut. Die Gesamtreichweite dieses Elektro-Hybridsystems beträgt 1100 Kilometer, davon können rund 200 Kilometer mit der Batterie gefahren werden und etwa 900 Kilometer mit dem Strom aus der Brennstoffzelle.

Den Spurt von null auf 100 km/h absolviert der F 015 in 6,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 200 km/h abgeregelt. Der Verbrauch liegt bei 0,60 Kilogramm Wasserstoff pro 100 Kilometer. Umgerechnet in Diesel entspricht das etwa zwei Liter auf 100 Kilometer.

Serienreife ist noch ungewiss

Wann werden wir derartige Autos auf den Straßen sehen? Bis ein Fahrzeug mit all den erwähnten Funktionen voll autonom fahren kann, sind natürlich noch gesetzgeberische Voraussetzungen zu schaffen, betont Daimler-Chef Dieter Zetsche: "Aber es wird wohl das nächste Jahrzehnt werden."

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