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VW-Abgas-Skandal: Der Diesel ist noch lange nicht am Ende

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Abgas-Affäre  

Warum der Diesel noch lange nicht am Ende ist

02.10.2015, 12:16 Uhr | PS, t-online.de

VW-Abgas-Skandal: Der Diesel ist noch lange nicht am Ende. Autos mit Dieselmotor - nach dem Abgas-Skandal oft zu Unrecht geschmäht. (Quelle: imago)

Autos mit Dieselmotor - nach dem Abgas-Skandal oft zu Unrecht geschmäht. (Quelle: imago)

In den USA ist der Diesel vorerst gescheitert - auch dank der Abgas-Schummelei von VW. Dabei gibt es nach wie vor gute Gründe, einen Selbstzünder zu fahren. Wir haben sie zusammengestellt.

Diesel ist sparsamer

Warum kaufen Vielfahrer einen Selbstzünder? Weil er deutlich weniger Sprit als ein Ottomotor verbraucht - bis zu einem Drittel. Und damit kann er die höheren Anschaffungskosten auch wieder herausfahren.

Weniger CO2-Ausstoß

Der niedrige Verbrauch resultiert einerseits aus der höheren Energiedichte des Dieselkraftstoffs, andererseits aus der stärkeren Verdichtung des Luft-Kraftstoff-Gemischs im Motor. In der Folge emittiert ein Diesel auch deutlich weniger CO2 als ein Benziner. Und das ist vor allem relevant im Hinblick darauf, dass vor allem Kilometerfresser zum Diesel greifen.

UMFRAGE
Ist der Selbstzünder noch zu retten?

Der Autoverband VDA betont, wie wichtig Diesel-Fahrzeuge für die geplante Senkung des CO2-Ausstoßes sind: "Moderne Diesel-Antriebe sind für die Erreichung der europäischen Klimaschutzziele unverzichtbar." Das sieht unter anderem auch Fords Deutschland-Chef Mattes so: "Der Diesel bleibt ein wesentlicher Bestandteil einer guten CO2-Strategie".

Der Selbstzünder wird immer sauberer

Trotz Ruß und Stickoxiden: Der Diesel ist nicht so schmutzig, wie es uns nach der Abgas-Affäre von vielen Seiten weisgemacht wird. Der Lieblingsmotor im Dienstwagen wurde in den vergangenen Jahren immer schneller, sparsamer und sauberer. Konventioneller Kat, NOx-Speicher-Kat, Harnstoff-Einspritzung und Rußfilter machen den Dieselmotor fit für die strenge Euro-6-Norm. Selbst Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe und nicht gerade als Auto-Fan bekannt, räumt ein: "Man kann Diesel auch sauber machen."

Diesel ist drehmomentstark

Die bereits angesprochenen Vorteile des Diesels - höhere Kohlenstoffdichte des Treibstoffs und die hohe Verdichtung im Motor - sorgen für hohen Kolbendruck und drehmomentstarkes Fortkommen bei niedrigen Drehzahlen. Auch deshalb ist der Diesel bei Langstreckenfahrern so beliebt.

An der Zukunft des Diesels wird weiter geforscht

Neben weiteren Optimierungen der Abgasreinigung könnte das Konzept der Homogenen Kompressionszündung (HCCI) den Diesel als Hybrid noch sauberer machen: Statt schwankendem Luft-Diesel-Verhältnis im Brennraum sollen bis etwa 2000 Umdrehungen pro Minute eine gleichmäßige Gemischverteilung bei weniger Luftüberschuss für sauberen und kraftvollen Vortrieb sorgen. Ein Elektromotor soll den Diesel in Lastzuständen mit ordentlich Drehmoment unterstützen und so die Emissionen senken.

Kein Restwert-Verfall in Sicht

Es gibt übrigens auch von anderer Seite keinen Grund zur Panik: Trotz des Abgas-Skandals ist nicht damit zu rechnen, dass Diesel bei uns in Europa nicht mehr gefragt seien. "Bis heute sehen wir keine negativen Einflüsse auf den Restwertverlauf gebrauchter Diesel-Pkw außerhalb normaler Marktschwankungen“, so Christoph Ruhland, Direktor Marketing & Presse bei Schwacke.

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