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Diesel-Technologie hat laut Experte noch Zukunft

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Abgastests sollen realistischer werden  

Experte: Diesel ist noch nicht am Ende

03.10.2015, 12:41 Uhr | t-online.de, dpa

Diesel-Technologie hat laut Experte noch Zukunft. Ein Mitarbeiter der Dekra in Hamburg führt eine Abgasuntersuchung bei einem mit Diesel betriebenen Golf durch. (Quelle: dpa)

Ein Mitarbeiter der Dekra in Hamburg führt eine Abgasuntersuchung bei einem mit Diesel betriebenen Golf durch. (Quelle: dpa)

Nach dem Skandal um die Abgas-Schummelei bei Volkswagen sind Diesel-Fahrzeuge in Verruf geraten. Doch Experten glauben weiter an die Zukunft der Autos. "Das Ende der Diesel-Technologie bedeutet das sicher nicht", sagt Professor Reinhard Kolke, Leiter Test und Technik beim ADAC in München.

Wichtig sei, dass bei allen Fahrzeugen Abgasminderungstechniken eingesetzt würden, die Emissionen verringerten. Dabei müsse über alle Betriebszustände der Stickoxid-Grenzwert gemäß Euro-6-Norm von 80 Milligramm pro Kilometer eingehalten werden. "Die hierfür erforderlichen Techniken sind bereits heute serienmäßig verfügbar", so Kolke.

Kritik am Kraftfahrtbundesamt

Auch beim Gesetzgeber müsse es ein Umdenken geben, sagt Kolke. Wichtig seien regelmäßige Marktbeobachtungen und eine Kontrolle der Abgasemissionen in der Praxis. Das Kraftfahrtbundesamt, das eigentlich dafür zuständig sei, habe seines Wissens nie eigenständige Feldüberwachungen dieser Art durchgeführt.

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"Der Grund für die fehlenden Überprüfungen ist leider das fehlende Geld", sagt der ADAC-Experte. Hier sei das Bundesverkehrsministerium gefragt, das dafür einen ausreichenden Etat zur Verfügung stellen müsse.

Neues Messverfahren ab 2017

Um die aktuelle Problematik abweichender Stickoxid-Emissionen im Fahrbetrieb in den Griff zu bekommen, sei die für 2017 angepeilte Einführung neuer Testzyklen und eines neuen Messverfahrens nötig. Dieses soll die Emissionen auf der Straße abbilden.

Diese neuen Verfahren müssten zwingend auch in den Genehmigungsverfahren für neue Modelle angewendet werden, betont Kolke. Auch der TÜV Süd verspricht sich davon künftig fundiertere Aussagen über den Schadstoff-Ausstoß, wie das Unternehmen auf Nachfrage erklärt.

Weniger Toleranz bei Abweichungen

Nach Einschätzung von Kolke sollte der Gesetzgeber dabei nur möglichst geringe Abweichungen zwischen den Stickoxid-Grenzwerten auf dem Prüfstand und im realen Betrieb zulassen. "Nur so kann sichergestellt werden, dass die Automobilindustrie Abgastechniken einsetzt, die wirksam Emissionen über alle Betriebszustände verringern."

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