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Blinkmuffel: Was läuft verkehrt im Verkehr?

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Was läuft verkehrt im Verkehr?  

Der Blinkerhebel - Rücksicht könnte so einfach sein

09.03.2016, 10:52 Uhr | , , t-online.de

Blinkmuffel: Was läuft verkehrt im Verkehr?. Blinken ist wichtig, solange die anderen Verkehrsteilnehmer nicht Gedanken lesen können. (Quelle: imago)

Blinken ist wichtig, solange die anderen Verkehrsteilnehmer nicht Gedanken lesen können. (Quelle: imago)

Zum Thema Blinken hatte vor kurzem sogar der ADAC etwas Schlaues zu sagen. Er wollte uns Autofahrern vermitteln, in welchen Situationen geblinkt werden muss. Als würde uns eine Lehrstunde in Verkehrsregeln weiterhelfen. Denn das Problem sitzt hinter dem Steuer und ignoriert die Regeln einfach. 

Laut ADAC benutzt rund ein Drittel der Autofahrer den Blinker nicht. "Autofahrer, die ohne Vorwarnung die Spur wechseln, riskieren schwere Unfälle" so der Club. Es mag sein, dass nicht allen Autofahrern alle Regeln bekannt sind. Aber was uns Vielfahrern auf der Autobahn begegnet, ist wirklich nicht mehr feierlich. Und das Schlimmste: Es wird bewusst herbeigeführt. Selbstüberschätzung und das Gefühl über den Regeln zu stehen, sorgen immer wieder für Risiken.

Blinken oder Gedankenlesen

Solange wir keine Gedanken lesen können, ist der Blinker die einzige Möglichkeit, einen Spurwechsel oder das Abbiegen zu erkennen. Im täglichen Berufsverkehr begegnen uns die sogenannten "Blinkmuffel" gefühlt zehnmal pro Fahrt. Sie scheren aus, ohne sich um andere zu scheren. Ob bei Tempo 180, im Stau oder im Kreisverkehr.

(K)ein Fingerzeig

Blinken gehört nicht mehr zum guten Ton. Beim Autofahren telefonieren, essen, lesen oder rauchen - das geht aber. Was haben diese Fahrer(innen) in der Fahrschule eigentlich gelernt? Was ist so schwer daran, etwas Rücksicht zu nehmen und eine Richtungsänderung mit dem Blinker anzukündigen? Anscheinend hilft noch nicht einmal die Komfortfunktion bei moderneren Autos - dreimaliges Blinken mit nur einmal Antippen.

Mehr Technik muss her

Aber wir haben da eine gute Idee: Vielleicht sollte man in Zukunft den Blinker automatisch an die Lenkbewegungen koppeln. Sozusagen ein Zwangsblinken für den Notfall. Ein Lenkeinschlag von X Grad verursacht automatisches Blinken. Möglicherweise könnte so wenigstens ein Ärgernis aus der Verkehrswelt geschafft werden. 

Geht, geht nicht

Denn mit den Blinkmuffeln kommen nun auch die Kurzblinker. Hieß das Blinken früher "Ich würde gerne abbiegen", scheint es heute "Ich ziehe einfach raus" zu bedeuten. Das geht so weit, dass Autofahrer schon voll auf die Bremse latschen, wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer tatsächlich mal rechtzeitig blinkt - denn er könnte ja direkt die Spur wechseln.

Inzwischen kann also das richtige Blinken schon zu gefährlichen Situationen führen. Eigentlich absurd.

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