Alle unter 10.000 Euro

Das sind die günstigsten Neuwagen in Deutschland

03.10.2017, 10:46 Uhr | dpa-tmn

Günstigster Einstieg: Der Dacia Sandero ist ab 6990 Euro der aktuell billigste Neuwagen im Land.

Nur weil man einen Neuwagen fahren will, muss man kein Vermögen ausgeben. Denn allen Premiumtrends zum Trotz gibt es in Deutschland noch eine Hand voll kleiner Autos für kleines Geld. Oft kosten sie sogar weniger als die gängigen Gebrauchten. Sehen Sie alle Fahrzeuge im Überblick in unserer Fotoshow.

Nach Studien der Universität Duisburg-Essen hat der durchschnittliche Neuwagen in Deutschland Ende des vergangenen Jahres 31.400 Euro gekostet – mehr als doppelt so viel wie 1990. Doch für einen Neuwagen muss man nicht so tief in die Tasche greifen. Denn zumindest ein paar Modelle nehmen Rücksicht auf die angespannte Kassenlage vieler Kunden und trotzen diesem Trend mit Grundpreisen, die noch knapp vierstellig sind – selbst wenn man auch bei ihnen mit stärkeren Motoren und mehr Optionen die Leiter natürlich nach oben klettern kann.

Die 16 günstigsten Neuwagen

Dabei haben sie vielleicht nicht das allermeiste Prestige und die beste Ausstattung. Aber sie bieten Erstbesitz für Gebrauchtwagen-Preise und damit zum Beispiel die volle Garantie. Die 16 Autos mit dem niedrigsten Grundpreis – alle unter 10.000 Euro – haben wir hier zusammengestellt.

Die 16 günstigsten Neuwagen in Deutschland

Günstigster Einstieg: Der Dacia Sandero ist ab 6990 Euro der aktuell billigste Neuwagen im Land.

Der russische Lada Granta kostet 7260 Euro.

Für 7460 Euro ist der Lada Kalina zu haben, der in mehreren Varianten gegen Autos wie den VW Polo antritt.

Kompakter Kombi aus Rumänien: Der Dacia Logan MCV kostet ab 7990 Euro.

Kreuzung zwischen Kombi und Kleintransporter: Ab 8990 Euro verkauft Dacia den Dokker.

Der koreanische Kia Picanto lässt sich ab 8990 Euro erwerben.

Günstigster Einstieg in den VW-Konzern: Ab 8990 Euro kann der Mii von Seat in der Garage einparken.

Kleiner aus dem VW-Konzern: Für den Citigo verlangt Skoda mindestens 9770 Euro.

Ab 9975 Euro geht es beim VW Up preislich los.

Den C1 verkauft Citroën ab 9090 Euro. Er ist als als Drei- und Fünftürer zu haben.

Kleiner Franzose: Der Peugeot 108 kostet mindestens 9990 Euro.

Japanisches Stadtauto: Toyota hat den Aygo für aktuell mindestens 9950 Euro im Programm.

Karl, der Kleine: Zu Preisen ab 9500 Euro können aber bis zu fünf Personen im Kleinwagen Karl von Opel mitfahren.

Flitzer für die Stadt: Wer dem Suzuki-Händler mindestens 9690 Euro auf den Tresen legt, kann mit dem Celerio nach Hause fahren.

Renault schreibt in seine Preisliste für den Twingo einen Preis von mindestens 9750 Euro.

Kleinwagen mit Option auf Allradantrieb: Die Basisvariante vom Panda verkauft Fiat ab 9850 Euro.

Bis zu sieben Sitze sind im Lodgy möglich, den Dacia ab 9990 Euro verkauft.

Ford fährt seinen Kunden den Ka+ zu Preisen ab 9990 Euro vor.

Ab 9990 Euro markiert der i10 das Einstiegsmodell bei Hyundai.

Mitsubishi-Mini: Ab 9990 Euro können Kunden im Kleinwagen Spacestar Platz nehmen.

1. Dacia Sandero

6990 Euro kostet der Dacia Sandero und ist damit der billigste Neuwagen im Land. In der Größe angesiedelt zwischen VW Polo und Golf gibt es den Fünftürer mit zwei Benzinern mit 55 kW/75 PS oder 66 kW/90 PS und als Diesel mit 66 kW/90 PS und auf Wunsch sogar mit Klimaanlage, ein paar elektrischen Helfern und schmucker Offroad-Optik. Und zumindest mit dem schwächsten Motor bleibt der Preis selbst dann noch vierstellig.

2. Lada Granta

7260 Euro machen den Lada Granta zu einem der billigsten Kompakten. Dabei gibt es das russische Auto in gleich zwei Karosserievarianten als Limousine oder Fließheck mit 64 kW/87 PS oder 72 kW/98 PS.

3. Lada Kalina

7460 Euro kostet der Lada Kalina, der als Fließheck, Kombi oder aufgebockte Cross-Variante gegen Polo & Co antritt und dabei die gleichen Vierzylinder nutzt wie der Granta.

4. Dacia Logan MCV

7990 Euro verlangt Dacia für den Logan MCV – einen Kombi in der Kompaktklasse. Auf 4,49 Metern bietet er Platz für fünf Passagiere und einen Kofferraum von 573 Litern, der sich auf bis zu 1518 Liter erweitern lässt. Unter der Haube gibt es wie bei jedem Dacia zwei Benziner und einen Diesel mit 55 kW/75 PS oder 66 kW/90 PS.

5. Dacia Dokker

8990 Euro ruft Dacia für den Dokker auf. Die Kreuzung aus Kombi und Kleintransporter basiert auf dem Renault Kangoo und will vor allem mit ihren Schiebetüren und dem hohen Dach punkten. Auch hier gibt es zwei Benziner und einen Diesel mit 55 kW/75 PS oder 66 kW/90 PS.

6. Kia Picanto

8990 Euro ist der Grundpreis der im Frühjahr eingeführten Neuauflage des Kia Picanto. Der kleine Koreaner mit Benzinern von 51 kW/69 PS oder 63 kW/85 PS misst 3,60 Meter, wird als Drei- oder Fünftürer angeboten und lässt sich mit Extras wie Sitz- oder Lenkradheizung ausstatten wie ein großer. Dann allerdings steigen auch die Preise und lassen sich beinahe verdoppeln.

7. Seat Mii

8990 Euro machen den Kleinwagen Seat Mii zum günstigsten Neuwagen im VW-Konzern. Baugleich gibt es den 3,60 Meter kurzen Stadtflitzer auch als Skoda Citigo für mindestens 9770 Euro oder als VW Up für 9975 Euro. Allen dreien gemein sind die Dreizylinder-Benziner mit einem Liter Hubraum und 44 kW/60 PS oder 55 kW/75 PS.

8. Citroën C1

9090 Euro verlangt Citroën für den C1. Den Kleinwagen von 3,45 Metern Länge gibt es als Drei- oder Fünftürer und auf Wunsch auch mit Extras wie einem luftigen Faltdach oder einer modernen Rückfahrkamera, die nicht so recht zu einem Billig-Auto passen wollen. Und wem das Citroën-Logo am Bug nicht gefällt, bekommt den 51 kW/69 PS starken Stadtflitzer baugleich auch noch als Peugeot 108 oder Toyota Aygo – muss dann aber mindestens 9950 Euro für den Japaner oder 9990 Euro für den zweiten Franzosen bezahlen.

9. Opel Karl

9500 Euro beträgt der Startpreis für den Opel Karl, mit dem die Hessen den pfiffigen Adam und den groß gewordenen Corsa flankieren. 3,68 Meter lang und mit fünf Türen ausgestattet, bietet er bis zu fünf Plätze. Unter der Haube gibt es allerdings nur einen Motor: einen Dreizylinder-Benziner mit einem Liter Hubraum und 55 kW/75 PS.

10. Suzuki Celerio

9690 Euro kostet das Einstiegsmodell von Suzuki: der Celerio. Der Stadtflitzer fährt mit einem 50 kW/68 PS starken Dreizylinder, kommt auf bis zu 155 km/h und bietet bei 3,60 Metern Länge Platz für fünf Personen und 254 Liter Gepäck.

11. Renault Twingo

9750 Euro stehen als kleinste Zahl in der Preisliste des Renault Twingo. Dabei sticht der 3,60 Meter lange Fünftürer aus Frankreich nicht nur wegen seines knuffigen Designs aus der Masse heraus. Sondern als einziger in dieser Liga hat er seine Motoren mit 51 kW/70 PS oder 66 kW/90 PS im Heck und kommt so auf einen konkurrenzlos kleinen Wendekreis.

12. Fiat Panda

9850 Euro markieren den Einstieg für den Fiat Panda. Der italienische Kleinwagen wird angeboten mit zwei Benzinern mit 51 kW/69 PS oder 63 kW/85 PS und als eines der ganz wenigen Billigautos auch noch mit einem Diesel, der auf 70 kW/95 PS kommt. Außerdem bieten die Italiener den 3,65 Meter langen Winzling auch mit Allradantrieb an. Das hat in dieser Liste sonst keiner.

13. Dacia Lodgy

9990 Euro als Grundpreis bringen auch den Dacia Lodgy noch in die Liste der billigsten Autos im Land. Lieferbar als Benziner mit 55 kW/75 PS oder 66 kW/90 PS oder als 66 kW/90 PS-Diesel, nutzt er die gleiche Technik wie Sandero und Logan MCV, bietet als einziger Van in dieser Liste aber sogar sieben Sitze.

14. Ford Ka+

9990 Euro stempeln auch den Ford Ka+ noch zu einem Billigauto. Der kleine Bruder des Fiesta misst 3,93 Meter und gehört damit zu den größten unter den Stadtflitzern für Knauser. In Fahrt bringt ihn ein 1,2 Liter großer Vierzylinder, der 51 kW/70 PS oder 63 kW/85 PS leistet und immerhin bis zu 169 km/h ermöglicht.

15. Hyundai i10

9990 Euro verlangt auch Hyundai für seinen i10. Das Einstiegsmodell der Koreaner ist 3,67 Meter lang, bietet ein Kofferraumvolumen von 252 bis 1046 Litern und fährt mit einem Dreizylinder-Benziner mit 49 kW/67 PS oder einem Vierzylinder, der aus 1,2 Litern Hubraum 64 kW/87 PS schöpft.

16. Mitsubishi Spacestar

9990 Euro genügen, um bei Mitsubishi nach den Sternen zu greifen. Denn so viel verlangen die Japaner für ihren Kleinwagen Spacestar: 3,80 Meter lang, bietet er Platz für fünf Passagiere und 235 bis 912 Liter Kofferraum und erreicht mit seinem 52 kW/71 PS starken Dreizylinder-Benziner bis zu 172 km/h.

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