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Auto-Service: So nimmt man der Reifenpanne den Schrecken

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Ratgeber  

So nimmt man der Reifenpanne den Schrecken

13.06.2007, 16:27 Uhr | Holger Holzer/mid, t-online.de

Reifenpanne - Ersatzreifen oder Pannenspray? (Foto: ADAC)Reifenpanne - Ersatzreifen oder Pannenspray? (Foto: ADAC) Reifenpannen und der Radwechsel am Straßenrand sind der Schrecken eines jeden Autofahrers. Doch dank Notlaufpneus und Pannenspray ist oftmals gar kein handwerkliches Geschick mehr nötig. Trotzdem gibt es einiges zu beachten, denn den Werkstattbesuch ersetzen die Notsysteme nicht. Die Entscheidung für einen Pannenhelfer steht bereits beim Autokauf an. Viele Hersteller bieten mehrere Systeme zur Auswahl an, bei anderen ist sie beschränkt.#

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Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Vollwert-Ersatzreifen oft nur Option
Der vollwertige Ersatzreifen kommt bei den Automobilherstellern immer mehr aus der Mode. Sie verzichten aus Kosten-, Gewichts- und Platzgründen auf das fünfte Rad im Wagen; der Kunde kann es nur über die Optionsliste bestellen. Das kann teuer werden wie etwa beim Audi A4, bei dem für ein Stahlrad inklusive Reifen je nach Größe mindestens 106 Euro fällig werden. Günstiger kommt man etwa beim neuen Ford Mondeo weg, hier kostet das Komplettrad auf Stahlfelge ab 50 Euro. Für den Kölner Mittelklässler sind aber auch alle anderen Pannensysteme im Angebot.

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Billige Alternative: Not- und Falträder
Als preiswerte Alternative zum vollwertigen Ersatzrad werden häufig Not- oder Falträder angeboten. Das Notrad verfügt über eine geringere Breite als der Serienreifen und darf nur mit maximal 80 km/h gefahren werden. Und das auch nur bis zur nächsten Werkstatt, da unter Umständen mit ihm ABS und ESP nicht mehr richtig funktionieren. Im Ford Mondeo kostet das Notrad beispielsweise 25 Euro, bei Opel ist es für rund 40 Euro zu haben.

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Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Falträder nur für kurze Strecken
Notfelgen mit gefalteten, nicht aufgepumpten Reifen, die so genannten Falträder, sind heutzutage nur noch in älteren Fahrzeugen anzutreffen. Auch sie taugen nur für kurze Strecken, benötigen einen Kompressor zum Aufpumpen und erlauben nur niedrige Geschwindigkeiten. Weiterer Nachteil der beiden zuvor genannten Konzepte: Trotz ihrer eingeschränkten Fahrbarkeit ist jeweils ein aufwendiger manueller Reifenwechsel nötig.

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Notlaufreifen: Run-Flat
Nicht so mit den so genannten Run-Flat-Reifen. Bei einer Panne ist mit ihnen eine rund 80 Kilometer lange Fahrt zur nächsten Werkstatt mit maximal 80 km/h Geschwindigkeit problemlos möglich. Realisiert wird das durch die verstärkten Flanken oder Gummiringe auf der Innenseite der Felge, die das Fahrzeuggewicht abstützen und die Zerstörung des Reifens durch Walkkräfte verhindern. Viele neuere Fahrzeuge, vor allem in den oberen Klassen, werden mittlerweile serienmäßig mit dieser Notlauftechnik ausgeliefert. Für die Nachrüstung ist ein Reifendruck-Kontrollsystem Voraussetzung, das allerdings ebenfalls nachträglich eingebaut werden kann. Ohne die Sensoren besteht die Gefahr, dass der Fahrer einen eventuellen Druckverlust durch die kaum veränderten Fahreigenschaften gar nicht bemerkt.

Bis zu 200 Kilometer weit mit Pannenspray
Wer auf konventionellen Reifen ohne Ersatzrad unterwegs ist, kann bei einer Panne auch auf Flick-Sprays zurückgreifen. Dabei handelt es sich um ein Dichtmittel aus Latex, das mit einem mitgelieferten Kompressor in den Reifen geblasen wird. Die Stromversorgung läuft über die Bordsteckdose. Reifenhersteller Continental etwa bietet sein so genanntes ComfortKit für rund 90 Euro im Handel an, bei einigen Pkw-Herstellern, etwa bei Ford, gehört es zur Erstausstattung. Das Mittel erlaubt eine Fahrt von 200 Kilometern bei maximal Tempo 80. In der Werkstatt muss der Reifen anschließend getauscht werden.

Vorsicht bei Reifenpannen im Ausland
Bei Reisen ins Ausland kann das Fehlen eines vollwertigen Ersatzrades jedoch zum Problem werden. Neuere Fahrzeuge sind oft mit Reifen in speziellen Dimensionen ausgerüstet, die nicht überall sofort lieferbar sind. Nur mit Noträdern an Bord muss bei einer Panne die Auslandreise dann unter Umständen unterbrochen werden bis Ersatz beschafft werden kann. Der Kauf eines vollwertigen Ersatzrades kann sich daher vor allem für Vielfahrer und Auslandreisende lohnen.

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