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Reifentest  

Sicherheitsrisiko Billigreifen

20.10.2008, 12:45 Uhr | mid

Billigreifen können gefährlich sein (Foto: DEKRA)Billigreifen können gefährlich sein (Foto: DEKRA) Mit konkurrenzlos günstigen Reifen aus ostasiatischer Produktion sparen Autofahrer an der falschen Stelle. Die Billigpneus stellen nicht nur ein Sicherheitsrisiko für die Fahrzeuginsassen dar, sondern können auch andere Verkehrsteilnehmer massiv gefährden.#

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Billigreifen können gefährlich sein

Tests von Automagazinen haben für die China-Reifen eine um rund 25 Prozent geringere Bremsleistung gegenüber europäischen Premium-Reifen ermittelt. Eine daraufhin von der DEKRA durchgeführte Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass die Montage der schwach bremsenden Billigpneus aus Fernost schwerwiegende Folgen haben kann.

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Bremskraft um fast ein Viertel reduziert

Für einen Crashtest hat die Prüforganisation zwei identische Audi A4, Baujahr 2000, mit unterschiedlicher Bereifung ausgewählt. Eines der Fahrzeuge wurde mit 58 km/h gegen ein stehendes Hindernis gelenkt, der zweite - mit Billigimportreifen ausgerüstete - Audi A4 fuhr mit einer Geschwindigkeit von 68,8 km/h gegen die Barriere. Dies entspricht dem Tempo, das sich unter gleichen Unfallbedingungen aus der um 24 Prozent reduzierten Bremskraft des Importreifens ergibt.

Erhebliche Verletzungen möglich

Während bei dem Fahrzeug mit europäischen Premium-Reifen nach dem Crash A-Säule, Dach- und Türkanten, Schweller und B-Säule intakt geblieben waren, hatten sich alle diese Bauteile bei dem zweiten Fahrzeug deutlich verformt. Im Vergleich zum geringen Verletzungsrisiko im ersten Auto wäre vor allem der Fahrer des mit den Fernost-Pneus ausgestatteten Fahrzeugs erheblichen Belastungen im Becken- und Oberschenkelbereich ausgesetzt gewesen.

Immer noch Tempo 30 drauf

Ein zweiter DEKRA-Test dokumentiert die schwerwiegenden Folgen für einen Radfahrer bei einer Kollision mit einem Fahrzeug, das mit Billigreifen ausgestattet ist. Während das mit europäischen Premium-Reifen ausgerüstete Fahrzeug nach einer Vollbremsung aus 55 km/h rechtzeitig zum Stehen kommt, rauscht das mit den China-Pneus bereifte Auto noch mit einer Restgeschwindigkeit von 30 km/h in den Radfahrer hinein - und verletzt ihn dadurch schwer, wenn nicht gar tödlich.

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