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Winterreifen sind deutlich teurer geworden

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Winterreifen sind deutlich teurer geworden

10.12.2010, 10:12 Uhr | dpa

Winterreifen sind deutlich teurer geworden. Winterreifen: Jetzt steigen die Preise (Foto: Imago)

Winterreifen: Jetzt steigen die Preise (Foto: Imago)

Der Kälteeinbruch und die neuen, hohen Bußgelder haben zu einem enormen Ansturm der Autofahrer auf Winterreifen geführt. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung kam es in Deutschland vereinzelt zu Wartezeiten von mehreren Wochen. Mittlerweile normalisiert sich die Lage wieder. Die Preise für Winterreifen hätten im Einzelhandel im Schnitt um 10 bis 20 Prozent höher als im Vorjahr gelegen.

Winterreifen: "Riesiger Bedarf"

Der geschäftsführende Vorsitzende des Bundesverbands Reifenhandel, Peter Hülzer, sagte der Zeitung: "Der Bedarf ist riesig, wir werden überrannt wie noch nie." Engpässe gibt es nach Angaben des Verbands vor allem bei M+S-Pneus für Kleinwagen und ältere Pkw-Modelle. Betroffen sind demnach vor allem Regionen nördlich der Main-Linie.

Winterreifen: Nutzen Händler die Situation aus?

Die zum Teil stark gestiegenen Preise seien Folge der Verknappung durch hohe Nachfrage, aber nicht unbedingt die Entscheidung des Reifen-Einzelhandels, sagte der Experte: "Mancher Großhändler nutzt die Situation aus und verdient sich eine goldene Nase."

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Kautschuk ist teurer geworden

Laut Verband steigen die Reifenpreise 2011 flächendeckend um fünf bis zehn Prozent. Dies sei auch auf die steigenden Kautschukpreisen aufgrund der deutlich gestiegenen Nachfrage aus China zurückzuführen.

Winterreifen: "Der Markt ist momentan verrückt"

Das Angebot werde knapp bleiben, denn die Industrie produziere bereits Sommerreifen, hatte Hülzer kürzlich gesagt. "Der Markt ist momentan verrückt." Obwohl im Herbst 20 Prozent mehr Reifen an die Händler geliefert worden seien als im Vorjahr, gebe es die Engpässe, hatte er erklärt.

"Geeignete Bereifung" gilt seit längerem

Die neu eingeführte konkrete Winterreifenpflicht habe zwar mit zu den aktuellen Problemen beigetragen, dürfe aber auch nicht überbewertet werden, sagte Hülzer. "Die Vorschrift für eine geeignete Bereifung bei winterlichen Verhältnissen gibt es ja schon seit 2006." Es sei daher verwunderlich, wenn einige Autofahrer erst jetzt "aufgewacht" seien.

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